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Inanna
Aus Kefk.
Inanna, auch Inana, Innin oder Ninsianna, war die wichtigste sumerische Göttin. Ihre heilige Stadt war Uruk, das heutige Warka, in der Bibel Erech. Der ihr geweihte Tempel (Zikkurat) hieß Eanna. Sie galt als beliebteste Göttin der Sumerer.
In Uruk galt sie als Tochter des Himmelsgottes An, in anderen Mythen erscheint sie als Tochter des Mondgottes Nanna und der Mondgöttin Ningal. In der heutigen Forschung wird ihre mögliche Herkunft aus dem Land Aratta diskutiert.
In der sumerischen Mythologie sind besonders ihre Auseinandersetzungen mit Enki, ihre Heilige Ehe mit Dumuzi und der damit zusammenhängende Abstieg in die Unterwelt zu ihrer Schwester Ereschkigal bemerkenswert. Als Unterweltsgöttin gilt dagegen Geschtinanna.
In Babylon wurde Inanna mit Ischtar gleichgesetzt.
Literatur
- Helmut Freydank u.a.: Lexikon Alter Orient. Ägypten * Indien * China * Vorderasien, VMA-Verlag, Wiesbaden 1997 ISBN 3-928127-40-3
- Brigitte Groneberg: Die Götter des Zweistromlandes. Kulte, Mythen, Epen, Artemis & Winkler, Stuttgart 2004 ISBN 3760823068
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