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Immermann-Preis

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Der Immermann-Preis der Stadt Düsseldorf ist ein am 13. Dezember 1947 neu begründeter Literaturpreis, der jeweils am Geburtstag Heinrich Heines von der Stadt Düsseldorf verliehen wird. Er ist also eigentlich ein Heine-Preis, auch wenn er auf Karl Immermann verweist.

Die Auszeichnung steht neben weiteren, jährlich gleichzeitig verliehenen Kunstpreisen der NRW-Landeshauptstadt wie dem Cornelius-Preis jeweils für Malerei und für Bildhauerei und dem Robert-Schumann-Preis für klassische Musik. Neben den Hauptpreisen gibt es zugleich in jeder Sparte eine als Förderpreis bezeichnetes Arbeitszuwendung für noch nicht etablierte Nachwuchskünstler.

Vorgeschichte

Es gab einen gleichnamigen Vorgänger zwischen 1937 und 1943, der von den [Nationalsozialismus|NS]]-Kulturpolitikern ausgeschrieben war für deutsche "Arier"-Literaten, die Literatur im Sinne der völkischen NS-Ideologie lieferten. Dies war in der rheinischen Landeshauptstadt der Nachkriegszeit wohl bekannt. Indes standen die Düsseldorfer Kulturpolitiker und Stadtverwaltungsbeamten offenbar noch so sehr unter dem mehrjährigen Eindruck der Verketzerung Heinrich Heines, dass sie nicht öffentlich zu dem Namen Heines stehen mochten. In dem Aufsatz des Literaturwissenschaftlers Bernd Kortländer: Arno Schmidt und der Düsseldorfer Immermann-Preis arbeitete dieser heraus: „der alte Nazi-Preis wurde wiederbelebt, statt Aufbruch gab es Kontinuität“.

Im Düsseldorfer städtischen Archiv fand derselbe darüber hinaus heraus, dass 1948 „der in Haan bei Düsseldorf lebende Schriftsteller Emil Barth von der Jury zunächst zur Bewerbung aufgefordert wurde und dann den Preis erhielt“, nicht aber die Bewerbung des aus heutiger Sicht bedeutenderen Schriftstellerkollegen Arno Schmidt.

Preisträger (Auswahl)

Weblinks

Wikipedia
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