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Iced Earth
Aus Kefk.
| Iced Earth | |
|---|---|
| Gründung: | 1985 (als Purgatory) |
| Genre: | Power Metal/Thrash Metal |
| Website: | http://www.icedearth.com/ |
| Gründungsmitglieder | |
| Gesang / Rhythmusgitarre: | Jon Schaffer |
| Gesang: | Gene Adams (bis 1991) |
| Bass: | Richard Bateman (bis 1986) |
| Gitarre: | Bill Owens (bis 1987) |
| Schlagzeug: | Greg Seymour |
| Weitere ehemalige Mitglieder | |
| Gitarre: | Larry Sapp (1986) |
| Bass: | Dave Abell (1987-1996) |
| Gitarre: | Randy Shawver (1988-1998) |
| Schlagzeug: | Mike McGill (1989-1991) |
| Schlagzeug: | Rick Secchiary (1991-1992) |
| Gesang: | John Greely (1991-1992) |
| Gesang: | Matt Barlow (1992-2003) |
| Schlagzeug: | Rodney Beasley (1992-1995) |
| Bass: | Keith Menser (1996) |
| Bass: | James McDonough (1996-2004) |
| Gitarre: | Larry Tarnowski (1998-2003) |
| Bass: | Steve DiGiorgio (2000-2001) |
| Schlagzeug: | Richard Christy (2000-2004) |
| Gitarre: | Ralph Santolla (2003-2004) |
| Schlagzeug: | Bobby Jarzombek (2004-2006) |
| Gitarre: | Ernie Carletti (2006) |
| Aktuelle Besetzung | |
| Gesang / Rhythmusgitarre: | Jon Schaffer |
| Gesang: | Tim „Ripper“ Owens (seit 2003) |
| Schlagzeug: | Brent Smedley (1996-1997, 1998-1999 und seit 2006) |
| Gitarre: | Tim Mills (seit 2006) |
Iced Earth ist eine US-amerikanische Power-Metal-Band unter Leitung von Jon Schaffer.
Inhaltsverzeichnis |
Bandgeschichte
Iced Earth wurden 1984 in Indiana von Jon Schaffer als Purgatory gegründet. Nachdem die Band nach Florida umgezogen und ihren Namen in Iced Earth geändert hatte, gelang es ihnen durch das Demo Enter The Realm, einen Plattenvertrag mit Century Media zu erhalten, dem die Debüt-LP Iced Earth folgte.
Seit dieser Zeit gab es immer wieder Besetzungswechsel, was oft auf Schaffer zurückgeführt wird, der als sehr exzentrisch gilt. Sänger Matt Barlow kam 1995 nach der Night of the Stormrider betitelten Europa-Tournee mit Blind Guardian als Ersatz für John Greely zur Band. Das erste Album, bei dem er mitwirkte, war Burnt Offerings, welches größtenteils auf Dante Alighieris Göttliche Komödie basiert.
Barlows Gesang stellte sich als sehr beliebt heraus. Nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 entschloss er sich jedoch dafür, in der „echten Welt“ zu wirken, anstatt sich der „Illusion des Rockstardaseins“ hinzugeben. Schaffer zwang ihn jedoch, vorerst in der Band zu bleiben, als Barlow ihm dies Ende 2002 mitteilte. Während der Aufnahmen zu The Glorious Burden entschied er allerdings, dass die Qualität von Barlows Gesang nachgelassen habe und ließ ihn deshalb aus der Band austreten. Barlow arbeitet nun angeblich in der Verwaltung des US-Heimatschutzministerium, weiterhin wurde er 2005 Mitglied der „First State Force Band“, einem Zusammenschluss aus Polizeibeamten aus Delaware, die sich gegen Gewalt und Drogen bei Jugendlichen einsetzt.
Der zukünftige neue Sänger Tim Owens verließ bald darauf Judas Priest, da deren ursprünglicher Sänger Rob Halford zurückkehrte. Owens hatte dort bei zwei Studioalben mitgewirkt. Davor sang er in der Band „Winters Bane“, mit der er das Album Heart of a Killer veröffentlichte. The Glorious Burden war nun sein erstes Album mit Iced Earth. Owens wurde als neuer Iced-Earth-Sänger von vielen Fans zunächst kritisch beäugt.
The Glorious Burden behandelt viele Aspekte der Kriegsführung und des Militärwesens, die die moderne Welt geformt haben. Die Themen darauf reichen von der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung über Napoleon bis hin zum 11. September 2001. Weiterhin beschäftigen sich drei Lieder mit der Schlacht von Gettysburg und ein Lied mit Waterloo. Das Thema des Albums war wegen des politischen Weltklimas umstritten.
Der Ausstieg Barlows, dessen Gesang als stilprägend galt, sowie die gleichzeitige Abkehr von Fantasy, Horror und Comic als hauptsächlichem Hintergrund der Texte, hin zu, teilwiese umstrittenen, historischen und aktuellen politischen und militärischen Themen, führte zu einem starken Popularitätsverlust von Iced Earth in Europa. Teilweise wandten sich sogar langjährige Die-Hard-Fans von der Band ab.
Einen Skandal gab es, als ein Interview mit Schaffer im kanadischen Heavy-Metal-Magazin Brave Words & Bloody Knuckles veröffentlicht wurde. Schaffer beschuldigte das Magazin, seinen Äußerungen den Bezug genommen und eine Voreingenommenheit gegenüber den USA unterstrichen zu haben. Er kündigte an, dass die Band das Magazin in Zukunft boykottieren würde.
Da der Band ein Bassist fehlt, ist die Zukunft von Iced Earth momentan ungewiss. Schaffer kündigte dennnoch auf der offiziellen Iced-Earth-Homepage eine Fortsetzung der „Something-Wicked“-Storyline an.
Stil
Stilistisch werden Iced Earth zumeist dem Power Metal zugeordet. Der, für dieses Genre eher ungewöhnliche, Einfluss des Thrash Metal der 1980er Jahre ist jedoch sehr deutlich. Iron Maiden werden von Fans immer wieder als direktes Vorbild angsehen. Die Band selbst hat einige Coverversionen der NWoBHM-Legende aufgenommen und live gespielt. Das markanteste Merkmal des Sounds von Iced Earth ist der stotternde, rechthändige Galopp des Rhythmusgitarristen Jon Schaffer, der sich manchmal wie die beschleunigte und variierte Variante des 1/8-2/16-Rhythmus anhört, der von Steve Harris' Spiel in Iron-Maiden-Liedern wie Run To The Hills, The Trooper oder Caught Somewhere In Time bekannt ist.
Die Texte von Iced Earth behandeln oft theologische Themen wie Strafe und Sünde, Bestimmung, Himmel und Hölle, den Antichristen und die Apokalypse. Viele Alben der Band sind Konzeptalben, die sich beispielsweise mit dem Superhelden Spawn (The Dark Saga), Horrorfilmen (Horror Show) oder – wie oben bereits erwähnt – mit historischen Kriegen (The Glorious Burden) befassen.
In einigen Liedern wie Angel’s Holocaust, Damien oder The Coming Curse verwendet die Band gregorianische Choräle. Nur zwei Iced-Earth-Songs haben weiblichen Co-Gesang: A Question Of Heaven und The Phantom Opera Ghost. Der weibliche Part im Song A Question Of Heaven wurde von Matthew Barlows Schwester Kate übernommen.
Diskografie
- Enter the Realm (1988) - Demo
- Studio Demos '89 (1989) - Demo Self-produced
- Iced Earth (1990)
- Night of the Stormrider (1992)
- Burnt Offerings (1995)
- The Dark Saga (1996)
- Days of Purgatory (1997) - Remixes und Neuaufnahmen von Liedern vorheriger Alben
- Something Wicked This Way Comes (1998)
- The Melancholy E.P.(1999/2001)
- Alive in Athens (1999) - in Athen aufgenommenes Live-Album
- Horror Show (2001)
- Tribute to the Gods (2001) - Coversongs, im Original von AC/DC, Iron Maiden, Black Sabbath etc.
- Dark Genesis (2002) - 5 CD-Box mit Enter The Realm, Tribute to the Gods, sowie Remixes und Neuaufnahmen der ersten drei Alben
- Iced Earth 2002 - Remixed/Neu aufgenommen
- The Reckoning (Single) (2003)
- The Glorious Burden (2004)
- The Blessed and the Damned (2004) - 2 CD-Best Of
- Gettysburg - 1863 (2005) - DVD
- Alive in Athens - DVD (2006) - DVD
Weblinks
- Offizielle Webpräsenz
- Bandhistory sowie Reviews, Interviews & Konzertberichte zur Band bei Metal1.info
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