Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Ibrahim I. ibn al-Aghlab

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche

Ibrahim I. ibn al-Aghlab, arabisch: إبراهيم بن الأغلب

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Ibrahim_I._ibn_al-Aghlab, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

, DMG Ibrāhīm ibn al-Aġlab

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Ibrahim_I._ibn_al-Aghlab, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

, ( † 812), erster Emir der Aghlabiden in Ifriqiya (800-812)

Während der Aufstände der Charidschiten in Ifriqiya gegen Ende des 8. Jahrhunderts kam al-Aghlab in diese Provinz des Kalifats und bekämpfte erfolgreich die Unruhen. Sein Sohn Ibrahim erhob sich 800 zum Emir von Ifriqiya und begründete die Dynastie der Aghlabiden. Er erreichte auch die Anerkennung als erblicher Statthalter durch den Kalifen Harun ar-Raschid.

Nach der Befriedung des Landes gründete er die Residenz al-Abbasiya um die unruhigen Rechtsgelehrten von Kairuan auf Abstand zu halten, die die Bevölkerung immer wieder zu Revolten anstacheln konnten. Um nicht allein von den arabischen Truppen abhängig zu sein, bildete Ibrahim I. eine Garde von 5000 Negersklaven. Die Notwendigkeit dieser Maßnahme zeigte sich in mehreren Revolten arabischer Truppen (802, 805, 810), die aber niedergeschlagen werden konnten. Neben der Befriedung des Landes gelang Ibrahim I. auch der Aufbau einer geordneten Verwaltung, welche Grundlage für den Wirtschaftsaufschwung Ifriqiyas im folgenden Jahrhundert legte. Ibrahim I. ibn al-Aghlab folgten seine Söhne Abdallah I. (812-817), Ziyadat Allah I. (817-838) und Abu Iqal (838-841).

Literatur

  • Ulrich Haarmann: Geschichte der Arabischen Welt. C.H. Beck München, 2001 ISBN 3406381138
  • Stephan und Nandy Ronart: Lexikon der Arabischen Welt. Artemis Verlag, 1972 ISBN 3760801382
Persönliche Werkzeuge
Andere Sprachen