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Ibbenbürener Steinkohlenrevier

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Das Ibbenbürener Steinkohlenrevier liegt im Nordwesten von Nordrhein-Westfalen. Es umfasst den Schafberg bei Ibbenbüren, den Piesberg bei Osnabrück und den Hüggel bei Hasbergen. Beide letzteren liegen in Niedersachsen.

Inhaltsverzeichnis

Geologie

Bedingt durch das Bramscher Pluton, sind die im Umland tief unter der Erdoberfläche liegenden Schichten des Oberkarbon und des Perm bis an die Oberfläche angehoben worden. Durch die Hitzewirkung des Plutons fand eine starke Inkohlung der Flöze statt. Erz lagerten sich in Spalten im Gebirge ab. So findet man Vererzungen in den Randlagen der drei Lagerstätten.

Bergbau auf Steinkohle und Erze

Ibbenbüren

Die Karbonscholle in Ibbenbüren ist 14 km lang in Ost - West und 5 km breit in Nord - Süd Ausrichtung. Sie wird durch den Bockradener Graben in zwei Teile gespalten. In dem Karbonhorst sind zahlreiche Anthrazit Kohlenflöze eingelagert, das Westfeld, in dem der Bergbau seit 1979 beendet ist, sowie das Ostfeld, in dem sich das noch aktive Bergwerk Ibbenbüren befindet.

In den Randzonen, in dem das Perm an den Karbonhorst anliegt, befinden sich Erzlagerstätten, im Westfeld bei Uffeln ein nicht abgebautes kleines Erzfeld, im Ostfeld größere Erzfelder, in denen im 19. Jahrhundert Erzbergbau stattfand.

Piesberg

Der Piesberg, ein 1,9 km langer in West - Ost, und 1,2 km breiter in Nord - Süd Richtung großer Aufbruch des Oberkarbon liegt nördlich von Osnabrück. Hier fand bis 1898 Steinkohlenbergbau statt, der wegen starker Wasserzuflüsse aufgegeben wurde. Er befindet sich nicht in Nordrhein-Westfalen sondern ist ca. 10 km hinter der Grenze in Niedersachsen.

Auch hier fand in kleinerem Maße Erzbergbau an den Rändern statt.

Hüggel

Der 8 km südlich von Osnabrück bei Hasbergen liegende Hüggel ist 3,7 km lang in Ost - West, und 0,7 km in Nord - Süd Richtung. Die bergbaulichen Tätigkeiten waren hier jedoch ausschließlich auf Erze beschränkt. Der Hüggel befindet sich 3 km östlich der Grenze zu Nordrhein- Westfalen, und ist so auch ein Niedersachse. In dem ehemaligen Augustaschacht befand sich später das AZ Augustaschacht Ohrbeck.

Siehe auch: Liste von Schächten im Ibbenbürener Steinkohlerevier

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