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ING-DiBa

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ING-DiBa AG
Logo
Firmeninformation
Firma ING-DiBa AG
Unternehmensform Aktiengesellschaft
Gründung 1965 in Frankfurt am Main
Firmensitz Frankfurt am Main
Vorstandsvorsitzender Ben Tellings
Aufsichtsratsvorsitzender Hans K. Verkoren
Mitarbeiter 2.304
Bilanzsumme 64,9 Milliarden EUR (2005)
Kontakt
Adresse ING-DiBa AG
Theodor-Heuss Allee 106
60486 Frankfurt am Main
Deutschland
BLZ 500 105 17
Telefon 069-27222-0
Interessentenhotline 7x24h 01802-445588
Kundenhotline 7x24h 01802-342224
Fax 0800-27222-77
E-Mail info@ing-diba.de
Webseite www.ing-diba.de

Die ING-DiBa AG ist die größte Direktbank in Deutschland und Europa. Sie hat ihren Sitz in Frankfurt am Main.

Die ING-DiBa ist ein Tochterunternehmen der niederländischen ING Groep, einem weltweit agierenden Finanzkonzern mit über 60 Millionen Kunden, 115.000 Mitarbeitern und Niederlassungen in mehr als 50 Ländern auf allen Kontinenten.

Seit dem 1. Mai 2003 ist die ING-DiBa Hauptsponsor der deutschen Basketballnationalmannschaft mit einem Vertrag bis 2008. Dirk Nowitzki wirbt in mehreren Fernsehspots für die ING-DiBa. Außerdem sponsert die Bank den Helmut Schmidt Journalistenpreis.

Vorstandsvorsitzender der ING-DiBa ist seit 1. Juli 2003 der Niederländer Ben Tellings.

Das Logo ändert sich am 1. Januar 2007 wieder, der Schriftzug "DiBa" bekam die gleiche Serifen-Schrift wie das ING und der orange i-Punkt wurde blau. Damit ist die schrittweise Umstellung von der DiBa zur ING-DiBa abgeschlossen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Bild:ING-DiBa in Frankfurt am Main.jpg
Hauptgebäude der ING-DiBa in Frankfurt am Main
Das Kreditinstitut in Deutschland wurde 1965 als Bank für Sparanlagen und Vermögensbildung AG in Frankfurt u. a. vom SPD-Politiker und späteren Bundesminister Georg Leber gegründet. Zweck des Institutes war es, allen Arbeitnehmern in Deutschland eine Bank zur Verfügung zu stellen, bei der sie die damals neu eingeführten Vermögenswirksamen Leistungen ansparen konnten. Keine der damals großen Banken fand es notwendig, eine Sparbank für Jedermann zu sein. Georg Leber kommentierte das Verhalten der etablierten deutschen Banken damals mit folgendem Satz: „Die deutschen Banken kommen mir vor wie ein alter Hund, der satt ist. Dem kann man ruhig einen fetten Knochen hinhalten, der knurrt nicht einmal.“

1994 erfolgte die Umfirmierung in Allgemeine Deutsche Direktbank AG. Bereits 1998 erwarb der niederländische Bankkonzern ING Groep 49 % der DiBa-Anteile. Ab 1999 trat die Bank unter der Marke DiBa (für: Direktbank) auf.

Sie etablierte sich als eine der größten deutschen Banken, die ihre Dienstleistungen ausschließlich per Telefon, Telefax oder Internet anbieten. Ebenfalls 1999 kaufte die Bank die in Hannover ansässige Bank GiroTel. Im Jahr 2002 erwarb die DiBa 100 % der Frankfurter Degussa Bank und verkaufte sie am 27. November 2006 mit einem Verlust von 14 Mio Euro nach IFRS an eine von M. M. Warburg & CO angeführte Investorengruppe.

Anfang 2002 kaufte die ING Groep weitere 21 % hinzu, 2003 erfolgte die vollständige Übernahme der DiBa durch die ING. Im Juli des selben Jahres übernahm die schon damals mit über zwei Millionen Kunden erfolgreichste Direktbank Deutschlands DiBa die zweitgrößte Direktbank Deutschlands, die Nürnberger Entrium Direct Bankers AG. Damit hatte sie neben der Zentrale in Frankfurt am Main und dem Standort in Hannover noch einen weiteren Standort in Nürnberg. 2004 änderte die Bank ihren Marktauftritt zu ING-DiBa, zum 1. Juli 2005 folgte die Umbenennung im Handelsregister in ING-DiBa AG. Des Weiteren ist die ING-DiBa AG Mitglied im Bundesverband deutscher Banken.

Produkte

Erfolgreichstes Produkt ist das Tagesgeldkonto (Extra-Konto) mit marktüberdurchschnittlichen Zinsen. Daneben hat die ING-DiBa auch Baufinanzierungen, Kredite und viele weitere Dienstleistungen rund um das Wertpapiergeschäft im Angebot. Ab 2007 will man auch Riester Produkte auf den Markt bringen. Ab 1. April 2007 wird es bei der Bank ein kostenloses Girokonto geben [1]. Dafür entfällt aber die Verzinsung des Guthaben auf dem Giro-Konto von derzeit 1,5 %. Kunden, die nicht dem Online-Banking angeschlossen sind, müssen ab 1. April 2007 für jeden erhaltene Kontoauszug 0,55 € Portokosten übernehmen. Die Dispozinsen werden zum 1. April 2007 ebenfalls steigen.

Die Bank betreibt rund 970 eigene Geldautomaten, die hauptsächlich an Aral-Tankstellen, aber auch in real,--Filialen zu finden sind. Darüberhinaus können ihre Kunden die Geldautomaten der Partnerbank (Berliner Bank) kostenfrei nutzen. Dazu übernimmt die ING-DiBa in Deutschland 24mal im Jahr die Gebühren für eine Nutzung von Geldautomaten anderer Banken, im Ausland können ING-DiBa Kunden unbegrenzt an Geldautomaten gebührenfrei Bargeld abheben, wenn die Geldautomaten mit der grundsätzlich zu einem DiBa Girokonto gehörenden VISA Karte genutzt werden.

Kennzahlen

Nach eigenen Angaben[2] betreute die Bank am 31. Dezember 2005 rund 5,3 Millionen Kunden, beschäftigte 2.304 Mitarbeiter und hatte eine Bilanzsumme in Höhe von 64,9 Milliarden Euro. In den ersten neun Monaten 2006 hat die ING-DiBa mehr als 700.000 Kunden neu hinzugewonnen.

Unter den 100 größten Banken in Deutschland belegt die ING-DiBa AG den 27. Platz (Stand 31. Dezember 2005) laut der Fachzeitschrift die Bank.

bis 2004 nach Dutch-GAAP, 2005 nach IFRS

2006 2005 2004 2003 2002
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Bilanzsumme 72.794 64.935 51.997 40.190 21.053
Kundeneinlagen 61.141 56.594 47.196 37.006 19.236
Kundenforderungen 36.607 27.710 17.160 10.323 4.554
Eigenkapital 4.379 4.179 843 603 301
Ergebnis vor Steuern 387 269 105 44 -4
Mitarbeiterzahl 2.549 2.304 2.088 1.802 914
Kunden in Mio. 6,0 5,3 4,3 3,7 1,8

Einlagensicherungsfonds

Die Einlagen der Kunden sind durch den Einlagensicherungsfonds Deutscher Banken abgesichert. Die Sicherungsgrenze für die ING-DiBa AG beträgt gemäß § 6 Abs. 1 des Statuts des Einlagensicherungsfonds per 31. Dezember 2005 1.114.845.000 Euro je Kunde.

Quellen

  1. Bericht im Handelblatt
  2. Fakten und Kennzahlen auf der Website der ING-DiBa

Weblinks

Wikipedia
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