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Friedhof II der Sophiengemeinde Berlin

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Haupteingang des II. Sophien-Friedhofs
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Grab von Carl Bechstein

Der zur Gemeinde der Sophienkirche gehörende II. Sophien-Friedhof in Berlin-Mitte wurde 1827 auf einer Fläche von ca. sechs ha angelegt und steht in seiner Gesamtheit unter Denkmalschutz.

Die Friedhofskapelle wurde um 1898 erbaut. Besonders zu erwähnen ist das Mosaik über dem Eingangsportal gefertigt von der Firma Puhl und Wagner.

Bemerkenswert sind außerdem die Wandgrabmale am Haupteingang in der Bergstraße, das Ensemble von sechs Mausoleen in der Mitte und die Begräbnisstätte der Diakonissen des Lazarus Krankenhauses im hinteren Teil des Friedhofes.

Der erste Friedhof wurde 1799 in der Gartenstraße eröffnet, aber 1875 an die Stadt Berlin verkauft, die darauf einen Kinderspielplatz anlegte.

Der westliche, sich bis zur „Mauer“ erstreckende Teil des Friedhofs war in den Jahren 1961-1989 in das System der Grenzsicherungsanlagen der DDR einbezogen. Dieses Areal wurde nicht mehr belegt, die Gräber wurden größtenteils eingeebnet. Mit Sondergenehmigung durften an Sonn- und Feiertagen in den Anfangsjahren des Mauerbaus Besucher noch die im östlichen Teil des gesperrten Bereichs gelegenen Gräber ihrer Angehörigen aufsuchen.

Inhaltsverzeichnis

Gräber bekannter Persönlichkeiten

(* = Ehrengrab des Landes Berlin )

Siehe auch

Weblinks

Literatur

  • Klaus Hammer: Friedhöfe in Berlin – Ein kunst- und kulturgeschichtlicher Führer, S. 67-70. Jaron Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-89773-132-0

Koordinaten: 52° 33′ 32" n. Br., 13° 23′ 38" ö. L.

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