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Integrin

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Bild:Integrin.png
Abbildung: Integrine, Brücken zwischen RGD-Proteinen und dem Cytoskelett. Gezeigt ist der GPIIb/IIIa-Komplex der Thrombozytenmenbran. Bindung von Ca++ an eine Calmodulin-artige Domäne verleiht diesem Integrin die Fähigkeit zur Bindung von RGD-Proteinen, welche an der Blutgerinnung beteiligt sind

Integrine sind Rezeptorproteine, die die Zellen mit der extrazellulären Matrix verbinden und auf Signale von außen reagieren. Die extrazellulären Proteindomänen dieser Transmembranproteine haben Bindungsstellen für Adhäsionsproteine mit dem „RGD“-Erkennungsmerkmal (Arg-Gly-Asp) (RGD-Sequenz) wie Fibronektin (bei Fibroblasten), oder „Nicht-RGD Proteine“ wie interzelluläre Adhäsionsmoleküle (ICAMs), Kollagene und Laminin (bei Epithelzellen).

Ein Integrin ist ein Heterodimer, besteht also aus zwei miteinander assoziierten Glykoprotein-Ketten, von denen zumeist eine auf den Ca++-Status der Umgebung anspricht. Die Art des zweiwertigen Kations kann die Spezifität der Bindung modulieren.

Beim Menschen lassen sich aus den bisher bekannten 18 alpha- und 8 beta-Untereinheiten 24 verschiedene Integrine aufbauen.


Siehe auch: Blutgerinnung, Fokale Adhäsion

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