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I²S

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Die I²S-Schnittstelle (Inter-IC Sound interface; auch als „Bus“ bezeichnet, obwohl es eine Punkt-zu-Punkt-Verbindung ist) wurde von Philips entwickelt. Diese Schnittstelle wurde speziell für serielle digitale Audiodaten bei der Kommunikation zwischen ICs entwickelt.

Inhaltsverzeichnis

Einsatzgebiete

Die I²S-Schnittstelle wird bei digitalen Signalprozessorn (DSP), Analog-Digital-Umsetzern, Digital-Analog-Umsetzern und digitalen Filtern verwendet.

Aufbau

Die I²S-Schnittstelle wird ausschließlich zur Übertragung von Audiodaten verwendet. Die Schnittstelle besteht aus drei Leitungen (Takt-, Daten- und Word-Select-Leitung). Die Kommunikation erfolgt nur in eine Richtung, d. h. Audiodaten werden beispielsweise von einem DSP zu einem Digital-Analog-Wandler gesendet, um darüber eine Sprachausgabe zu realisieren. Ein anderes Beispiel ist, dass ein Analog-Digital-Wandler die Signale eines Mikrofons in digitale Werte wandelt und danach über eine I²S-Schnittstelle die Daten an einen DSP schickt.

Eigenschaften

  • drei Signalleitungen (SCK, SD, WS)
  • keine Adressierung
  • keine bidirektionale Kommunikation
  • im Vergleich mit Steuerschnittstellen wie I²C oder SPI werden hohe Datenraten übertragen
  • Bausteine mit unterschiedlichen Wortlängen sind kombinierbar

Transferraten

Die Datentransferraten sind abhängig von der jeweiligen Anwendung:

  CD-Spieler:   44,1kHz · 16 bit  =>  1,4 MBit/s
  DAT:            48kHz · 16 bit  =>  1,536 MBit/s
  SACD:           96kHz · 24 bit  =>  4,608 MBit/s
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