Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.
Innuendo
Aus Kefk.
| Queen – Innuendo
| ||
|---|---|---|
| Veröffentlichung: | ||
| Label: |
Parlophone/EMI; Hollywood Records (USA) | |
| Formate: | CD, LP, Cassette | |
| Genre: | Rock | |
| Anzahl der Titel: | 12 | |
| Laufzeit: |
53:43 (CD, Cassette) | |
| Besetzung: |
Weiters:
| |
| Produktion: |
Queen und David Richards | |
| Studio(s): |
| |
| Chronik von Queen | ||
| At the Beeb (1989) | Innuendo | Greatest Hits II (1991) |
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Innuendo, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
Innuendo ist ein im Jahre 1991 erschienenes Album der britischen Rockgruppe Queen. Es ist ihr 14. und letztes zu Freddie Mercurys Lebzeiten veröffentlichtes Studioalbum.
Inhaltsverzeichnis |
Titel-Liste
In den Produktionsnotizen auf dem Album sind für alle Stücke "Queen" als Komponisten angegeben (mit Ausnahme des zusammen mit Mike Moran geschriebenen All God's People, für das Queen und Moran angegeben wurden). Die tatsächlichen Hauptautoren finden sich in eckigen Klammern.
- Innuendo - 6:31
- I'm Going Slightly Mad [Mercury] - 4:22 *
- Headlong - 4:38 [May] *
- I Can't Live With You [May] - 4:33 *
- Don't Try So Hard [Mercury] - 3:39 *
- Ride the Wild Wind [Taylor] - 4:42
- All God's People [Mercury/Moran] - 4:21 *
- These Are the Days of Our Lives [Taylor] - 4:15 *
- Delilah [Mercury] - 3:35
- The Hitman - 4:56 *
- Bijou 3:36 - [Mercury/May] *
- The Show Must Go On - 4:35 *
Die Vinyl-Ausgabe enthält alternative, gekürzte Versionen der mit * bezeichneten Songs ("Edited versions for vinyl"), Don't Try So Hard ist als neunter Track zwischen Delilah und The Hitman platziert.
Zwei weitere Songs erschienen auf den 12"- und CD-Ausgaben von Singles: I'm Going Slightly Mad beinhaltet Lost Opportunity (Queen) und auf der Single Headlong wurde erstmals der in den siebziger Jahren aufgenommene Titel Mad the Swine veröffentlicht (siehe dazu das Album Queen).
Aufgenommen wurde das Album von David Richards, dem die Toningenieure Noel Haris und Justin Shirley-Smith zur Seite standen.
Songinformationen
Innuendo
Dieser Song wurde während der Demo-Sessions von May, Taylor und Deacon gespielt. Mercury, der sich oben befand, hörte den Beat und machte daraus einen Song; er schrieb einen Liedtext und eine Gesangsmelodie. Schließlich schliffen alle den Song noch ein bisschen, und Taylor ergänzte den Text (als Tribut an Led Zeppelin). Den mittleren Synthesizer-Orchester-Teil schrieb Mercury; das Flamenco-Zwischenspiel nahm Yes-Gitarrist Steve Howe auf, der sich zu jener Zeit zufällig in Montreux aufhielt.
I'm Going Slightly Mad
Die Grundlage zu Freddie Mercurys I'm Going Slightly Mad entstand in seinem Londoner Haus, nachdem er, inspiriert durch Texte von Noël Coward, ein Lied über das Verrücktwerden schreiben wollte. Zum humorvollen, gleichzeitig melancholischen Text trug auch der damals anwesende Peter Straker, ein Freund Mercurys, bei. I'm Going Slightly Mad wurde von Queen als einer der ersten Songs des Albums in den Mountain Studios in Montreux aufgenommen. Das Schwarzweiß-Video zur zweiten Singleauskoppelung drehten DoRo am 15. Februar 1991.
Headlong
Brian May hatte Headlong ursprünglich für sein Soloalbum Back to the Light geschrieben, an dem er zur gleichen Zeit arbeitete. Sobald er jedoch Mercury diesen Titel singen hörte, entschied May Headlong mit Queen zu produzieren. Headlong wurde als dritte Single des Albums veröffentlicht. Das zugehörige Video zeigt die Band live spielend im Studio und enthält unter anderem eine von May gespielte Gitarrenpassage, die bisher auf keiner sonstigen Veröffentlichung des Stücks zu finden ist.
I Can't Live With You
Auch Mays I Can't Live With You war anfänglich eher für sein Solo-Album vorgesehen gewesen. Den Drumcomputer programmierte May. Die Aufnahme klingt vergleichsweise 'laut' produziert, da Teile der Demoversion auch für den endgültige Album-Mix verwendet wurden.[1] Eine nachträglich teilweise neu eingespielte Version (mit von Taylor gespieltem Schlagzeug) erschien 1997 auf der Compilation Queen Rocks.
Don't Try So Hard
Laut Brian May, der Don't Try So Hard zu seinen persönlichen Favoriten unter den Queen-Songs zählt, wurde dieser Song hauptsächlich von Freddie Mercury geschrieben.[1]
Ride the Wild Wind
Roger Taylor schrieb Ride the Wild Wind und nahm ein von ihm selbst gesungenes Demo auf. In Queens Version singt jedoch Mercury den überwiegenden Teil der Lead-Vocals, wenngleich an einigen Stellen auch Taylors Stimme zu hören ist.
All God's People
All God's People wurde von Freddie Mercury und Mike Moran eigentlich für Mercurys Barcelona-Projekt (mit Montserrat Caballé) mit dem Titel "Africa by Night" geschrieben. Er hatte später May um Gitarrenbegleitung gebeten, was schließlich dazu führte, dass die ganze Band den Song interpretierte. Diese wurde von Moran mit Keyboards begleitet.
These Are the Days of Our Lives
Dieser Song wurde von Taylor geschrieben und ist, musikalisch betrachtet, einer der einfachsten Queen-Songs, aber melodisch sehr eingängig. Im Video zu These Are the Days of Our Lives kann man Mercurys schlechten Gesundheitszustand deutlich erkennen.
Delilah
Freddie Mercury schrieb Delilah über seine gleichnamige Katze. Bei der Aufnahme der mittels E-Gitarre erzeugten "Miau"-Töne verwendete Brian May zum ersten Mal eine Talkbox.[1]
The Hitman
Die Grundidee zu The Hitman stammte ebenfalls von Mercury. Die ursprügliche Version auf den Keyboards wurde in einem ganz anderem Notenschlüssel geschrieben. May nahm Mercurys Ansatz und änderte den Schlüssel, so dass es möglich war, den Song auf der Gitarre zu spielen. So nahm er die härtere Version des Songs als Demo auf. Auch die Hintergrundbegleitung wurde von May gesungen.
Bijou
Bijou wurde von Mercury zusammen mit May geschrieben. Mercury erstellte die Akkorde, den Text und den Titel des Liedes und zusammen arbeiteten sie an den Gitarrenparts. Mercury sang die Strophe und dann setzte Brian in der Melodiestimme mit seiner Red Special ein.
The Show Must Go On
Dieser Song wurde von allen Bandmitgliedern gemeinsam erarbeitet. Die Ausgangsmelodie war eine simple Akkordabfolge, die Taylor und Deacon komponierten. Dazu schrieben May und Mercury den Text, nachdem sie ein Thema gefunden hatten.
Chartplatzierungen
Album
Das Album Innuendo erreichte in den Charts folgende Platzierungen:
- #1 - Deutschland (Platin) / Finnland / Großbritannien (Platin) / Italien / Niederlande (Platin) / Portugal (Gold) / Schweiz (2x Platin).
- #2 - Österreich (Platin).
- #3 - Spanien (Platin).
- #8 - Norwegen.
- #17 - Japan.
- #30 - USA (Gold).
- #? - Frankreich (Platin) / Kanada (Gold) / Neuseeland (Platin) / Singapur (3x Platin).
Singleauskoppelungen
Innuendo (14. Januar 1991)
- #1: Großbritannien (Gold), Portugal, Südafrika; #3: Schweiz; #4: Italien, Niederlande; #5: Deutschland; #12: Österreich; #17: USA [Billboard Modern Rock Tracks]; #27: Australien.
I'm Going Slightly Mad (4. März 1991)
- #13: Niederlande; #22: Großbritannien; #42: Deutschland.
Headlong (13. Mai 1991)
- #3: USA [Billboard Mainstream Rock Tracks]; #14: Großbritannien; #20: Australien; #25: Kanada.
The Show Must Go On (14. Oktober 1991)
- #2: Frankreich; #6: Italien; #7: Deutschland, Niederlande; #11: Schweiz; #16: Großbritannien; #30: Schweden; #60: Australien.
Bohemian Rhapsody / These Are the Days of Our Lives (9. Dezember 1991)
- #1: Großbritannien (Platin), Irland; #2: Niederlande; #5: Australien; #8: Österreich; #16: Deutschland.
Siehe auch
Hollywood Records (en) · Mike Moran (en) · Mountain Studios (en) · David Richards (en)
Weblinks
- Queen Picture Hall: Innuendo) – Abbildungen der Album- und Single-Covers (englisch)
- The Royal Legend: Song Analysis – Analyse von The Show Must Go On (englisch)
- Grandville: Innuendo illustrations (www.mercuryparadise.com) – Original-Zeichnungen von Grandville
Quellennachweis
Mitglieder: John Deacon | Brian May | Freddie Mercury | Roger Taylor
Studio-Alben: Queen | Queen II | Sheer Heart Attack | A Night at the Opera | A Day at the Races | News of the World | Jazz | The Game | Flash Gordon | Hot Space | The Works | A Kind of Magic | The Miracle | Innuendo | Made in Heaven
Live-Alben: Live Killers | Live Magic | Live at Wembley '86 | Queen on Fire – Live at the Bowl | Return of the Champions
Compilations: Greatest Hits | At the Beeb | Greatest Hits II | Queen Rocks | Greatest Hits III
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Innuendo, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
| Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Innuendo, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. |
