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Hyperbelnavigation

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Unter dem Begriff Hyperbelnavigation oder Hyperbelortung werden geometrisch-physikalische Methoden der Ortsbestimmung zusammengefasst, bei denen unter Ausnützung des Dopplereffekts

Jede dieser Messungen liefert einen geometrischen Ort für die Position des Beobachters (d. h. seines Empfängers), wenn die Orte der Sender (bzw. der beantwortenden Transponder) bekannt sind.

Geometrie der Sender- und Empfänger- Positionen

Üblicherweise sind diese Sender bzw. Transponder

Die geometrischen Örter jeder gemessenen Entfernungsdifferenz (auf definierten Flächen auch Standlinien genannt) sind:

  • Hyperbeln, wenn die geometrische Lage aller Sender und Empfänger durch eine Ebene gegeben oder durch sie angenähert werden kann (d. h. auf begrenzten Teilen der Erdoberfläche). Die Brennpunkte dieser Hyperbeln fallen mit den Positionen der Sender zusammen.
  • Rotationshyperboloide, wenn das geometrische Problem nicht auf der Ebene, sondern im 3D.Raum zu lösen ist. In den zwei Brennpunkten jedes Hyperboloids befindet sich wiederum je einer der Sender bzw. der Transponder (Code-Beantworter).

Lösung auf der Erdoberfläche bzw. im Raum

Beim ebenen Problem (z. B. in der Nah- und Mittelstrecken-Navigation mit HiFix oder DECCA) genügen 3 Sender - was eben 2 Hyperbeln ergibt - und der klare Empfang ihrer kodierten Signale. Der Ort des Empfängers ergibt sich aus dem Schnittpunkt der zwei Hyperbel-Standlinien. Der dritte geometrische Ort ist i. a. die Erdoberfläche oder (in der Navigation) das Blatt (die Blöätter) einer Seekarte bzw. einer geeigneten Luftfahrtkarte (siehe ICAO- und Decca-Karten).

Beim räumlichen Schnitt sind 4 Sender (d. h. 4 Satelliten-Positionen) erforderlich, die mir ausreichender Genauigkeit berechenbar sein müssen. Reicht eine Ortung auf nur etwa ±1 km, so findet man mit möglichst aktuellen („oskulierenden“) Bahnelementen das Auslangen (5 geometrische Elemente, eine Zeitangabe und i. a. zwei Drehraten wegen der Erdabplattung). Soll die Genauigkeit höher sein, muss man bis zu einige 100 Bahnparameter und die kleinen Unregelmäßigkeiten der Erdrotation berücksichtigen.

Relevante Methoden bei zu ungenauen Bahnen

siehe auch:

Wikipedia
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