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Hylozoismus
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Der Begriff Hylozoismus (griech. hyle: Stoff, Materie (usp.: Wald, Holz, Bauholz); griech.: zoe: Leben) wird Ende des 17. Jahrhunderts von Ralph Cudworth geprägt. Er kann für folgende Auffassungen stehen:
- Die Annahme, absolut alle Dinge seien in gewisser Weise belebt.
- Die Vorstellung von einer von Leben durchdrungenen Welt, wobei augenscheinlich unbelebt erscheinende Dinge belebt sein können.
- Die Auffassung von einer Welt, die als Ganzes einen lebenden Organismus bzw. eine Seele bildet.
Hylozoisten waren die ionischen Naturphilosophen und später u.a. Giordano Bruno und Denis Diderot. Seit dem 19. Jahrhundert wird der Begriff oft kritisch von der materialistisch-mechanistischen Philosophie für alle nicht-materialistische, nicht-mechanistische Philosophie gebraucht.
Siehe auch
Weltseele, Panpsychismus, Vitalismus
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