Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Hydroxypropylmethylzellulose

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche
Strukturformel
Allgemeines
Name Hydroxypropylmethylzellulose
Andere Namen Hypromellose, Methylhydroxypropylcellulose, HPMC, E464
Summenformel C8H15O6-(C10H18O6)n-C6H15O5
CAS-Nummer 9004-65-3 [1] oder 8063-82-9 [2]
Kurzbeschreibung weißes bis cremefarbenes Pulver, im trockenen Zustand schwach hygroskopisch [3]
Eigenschaften
Molmasse >10000 g·mol-1
Aggregatzustand fest
Dichte 1,6 g·cm-3 [4]
Schmelzpunkt 220 °C (Zersetzung)[5]
Siedepunkt ? °C
Dampfdruck ? Pa (x °C)
Löslichkeit unlöslich in Wasser (geliert), löslich in den meisten organischen Lösungsmitteln
Sicherheitshinweise
Gefahrensymbole
R- und S-Sätze R: ?
S: 24/25-37-45[6]
MAK ?
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Hydroxypropylmethylzellulose, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

Hydroxypropylmethylzellulose (HPMC) ist ein Stoffgemisch aus verschiedenen teilweise alkylsubstituierte Zellulosen. Sie kommt in verschiedenen Polymerisationsgraden und unterschiedlichen Substitutionsgraden auf den Markt (Erstpatent 1960).

Anwendung

Baustoffindustrie: rheologisches Additiv

Lebensmittelindustrie: Verdickungsmittel, viskositätskontrollierende Stoffe[7] Sie sind in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E 464 zugelassen.

Pharmazie: Feuchthaltemittel, Verdickungsmittel, Emulsionsstabilisator, Filmbildner

Besonderheiten: Eine Gelbildung findet nur bei Flüssigkeiten mit einer Temperatur über 45 °C statt.

Herstellung

Cellulose wird mit Propylenoxid und hohem Methylchlorid-Druck in heißer Natronlauge umgesetzt. Typische Nebenprodukte von Polykondensationen und Hydrolyse des Propylenoxids sind Propylenglycol, Di- und Tripropylenglycol sowie deren Methylether.

Man unterscheidet daher die HPMC nach dem durchschnittlichen Substitutionsgrad (Methyl und Hydroxypropyl).

Quellen

  1. http://www.chemindustry.com/chemicals/51181.html
  2. http://wisda.pharmazie.uni-marburg.de/dossier.php?s_inn=Hypromellose
  3. http://www.synthomer.com/SYNTHOMER/Prod.nsf/20486560c989435a80256e8b004dc8c7/3efdae4d51fee65180256d55004a53c0/$FILE/Alcotex%20MHPC%20100%20v1.2%20(German).pdf
  4. http://www.chemblink.com/products/9004-65-3.htm
  5. http://chemicalland21.com/specialtychem/finechem/HYDROXY%20PROPYL%20METHYL%20CELLULOSE.htm
  6. https://fscimage.fishersci.com/msds/81012.htm
  7. http://www.inhaltsstoffe-kosmetik.de/hydroxypropyl-methylcellulose.html
Persönliche Werkzeuge
Andere Sprachen