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Hydroxypropylmethylzellulose
Aus Kefk.
| Strukturformel | |||
|---|---|---|---|
| Allgemeines | |||
| Name | Hydroxypropylmethylzellulose | ||
| Andere Namen | Hypromellose, Methylhydroxypropylcellulose, HPMC, E464 | ||
| Summenformel | C8H15O6-(C10H18O6)n-C6H15O5 | ||
| CAS-Nummer | 9004-65-3 [1] oder 8063-82-9 [1] | ||
| Kurzbeschreibung | weißes bis cremefarbenes Pulver, im trockenen Zustand schwach hygroskopisch [1] | ||
| Eigenschaften | |||
| Molmasse | >10000 g·mol-1 | ||
| Aggregatzustand | fest | ||
| Dichte | 1,6 g·cm-3 [1] | ||
| Schmelzpunkt | 220 °C (Zersetzung)[1] | ||
| Siedepunkt | ? °C | ||
| Dampfdruck | ? Pa (x °C) | ||
| Löslichkeit | unlöslich in Wasser (geliert), löslich in den meisten organischen Lösungsmitteln | ||
| Sicherheitshinweise | |||
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| R- und S-Sätze | R: ? S: 24/25-37-45[1] | ||
| MAK | ? | ||
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
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Hydroxypropylmethylzellulose (HPMC) ist ein Stoffgemisch aus verschiedenen teilweise alkylsubstituierte Zellulosen. Sie kommt in verschiedenen Polymerisationsgraden und unterschiedlichen Substitutionsgraden auf den Markt (Erstpatent 1960).
Anwendung
Baustoffindustrie: rheologisches Additiv
Lebensmittelindustrie: Verdickungsmittel, viskositätskontrollierende Stoffe[1] Sie sind in der EU als Lebensmittelzusatzstoff der Nummer E 464 zugelassen.
Pharmazie: Feuchthaltemittel, Verdickungsmittel, Emulsionsstabilisator, Filmbildner
Besonderheiten: Eine Gelbildung findet nur bei Flüssigkeiten mit einer Temperatur über 45 °C statt.
Herstellung
Cellulose wird mit Propylenoxid und hohem Methylchlorid-Druck in heißer Natronlauge umgesetzt. Typische Nebenprodukte von Polykondensationen und Hydrolyse des Propylenoxids sind Propylenglycol, Di- und Tripropylenglycol sowie deren Methylether.
Man unterscheidet daher die HPMC nach dem durchschnittlichen Substitutionsgrad (Methyl und Hydroxypropyl).
