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Hydroxyethylsalicylat

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Strukturformel
Image:Hydroxyethylsalicylat.PNG
Allgemeines
Name 2-Hydroxyethylsalicylat
Andere Namen Salicylsäure-2-hydroxyethylester
2-Hydroxybenzoesäure-2-hydroxyethylester
Spirosal
Summenformel C9H10O4
CAS-Nummer 87-28-5
Kurzbeschreibung
Eigenschaften
Molmasse 182,17 g/mol
Aggregatzustand fest
Dichte 1.244 g/cm3 bei 25 °C
Schmelzpunkt 37 °C
Siedepunkt 150-155 °C (bei 5 mbar)
Flammpunkt 171 °C
Dampfdruck ?
pKS-Wert ?
Löslichkeit schwer löslich in Wasser, löslich in Ethanol
Sicherheitshinweise
Gefahrensymbole
Bild:Hazard X.svg
Xn
Gesundheits-
schädlich
R- und S-Sätze R: 22
MAK ?
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.
Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Hydroxyethylsalicylat, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.

Hydroxyethylsalicylat ist ein nichtsteroidales Antirheumatikum und Analgetikum, das meist zwecks perkutaner Aufnahme in Form von Salbe oder Gel verabreicht wird.

Inhaltsverzeichnis

Wirkung

Hydroxyethylsalicylat ist das Veresterungsprodukt von Salicylsäure mit Ethylenglykol. Die pharmakologische Aktivität lässt sich auf den Salicylsäure-Rest zurückführen. Der Wirkmechanismus der Salicylate besteht in der Hemmung der Cyclooxygenase, einem Enzym, das für das Auslösen von Entzündungen eine zentrale Rolle spielt. Das Ethylenglykol trägt, soweit bekannt, nichts zur pharmakologischen Aktivität des Hydroxyethylsalicylats bei.

Die Ausscheidung erfolgt über die Niere mit dem Urin.

Anwendung

Es wird vor allem bei rheumatischen Beschwerden, geschlossenen Verletzungen, Erkrankungen der Wirbelsäule, Rückenschmerzen, Schulter-Arm-Schmerzen, Muskelverspannungen, Hexenschuss, Neuralgie des Nervus ischiadicus, Sehnenscheidenentzündungen, Knochenhautentzündung oder Schleimbeutelentzündung verwandt. Kontraindikationen sind Glucose-6-Phosphatdehydrogenasemangel, ausgedehnte Hautentzündungen, Ekzeme und Schuppenflechte. Außerdem sollte eine großflächige Langzeitbehandlung von Schwangeren, Säuglingen, Kleinkindern und Patienten mit vorgeschädigter Niere vermieden werden.

Siehe auch

Weblinks

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