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Hydrops
Aus Kefk.
Als Hydrops - der griechischen Bezeichnung für „Wassersucht“ - wird in der Medizin das vermehrte Auftreten von Wasser bzw. seröser Flüssigkeit in vorgebildeten Hohlräumen bezeichnet.
Im weiteren Sinne wird darunter auch das Auftreten von Flüssigkeit im Körpergewebe - ein Ödem - verstanden.
Ein Hydrops kann u. a. vorkommen als
- Hydrops articularis oder Gelenkerguss (z. B. „Gelenkschnupfen“ bei Virusinfekt)
- Hydrops fetalis universalis - ein Krankheitsbild, das u.a. beim Morbus haemolyticus neonatorum beschrieben wird
- Hydrops gravidarum - eine pathologische Wassereinlagerung im Körper der Schwangeren, der ohne Blutdruckerhöhung oder Nierenbeteiligung (Proteinurie) einhergeht.
- Hydrops tubae oder Hydrosalpinx als Ursache einer Fertilitätsstörung der Frau
- Hydrops vesicae felleae oder Hydrops der Gallenblasenwand als Folge eines chronischen Reizzustandes bei Cholelithiasis
- Hydrops cochleae Ein endolymphatischer Hydrops kann sich auch im Innenohr(Cochlea) entwickeln und führt zu einer Absenkung der Hörkurve im Tieftonbereich, bei stärkerem Ausmaß kann auch das Gleichgewichtsorgan betroffen sein.
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