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Hydrophilie (Botanik)

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Für Hydrophilie als Löslichkeitseigenschft, siehe Hydrophilie.


Unter Hydrophilie (auch: Hydrogamie) versteht man in der Botanik die Bestäubung mit Transport des Pollens durch Wasser. Diese Form der Bestäubung ist recht selten und bei Wasserpflanzen (vor allem bei Froschlöffelartigen) verbreitet. Hydrophilie gibt es sowohl im Salz- als auch im Süßwasser.

Bei fast allen Arten sind die Blüten eingeschlechtlich (Diklinie), bei mehr als 50% sogar sind die Geschlechter auf unterschiedliche Individuen verteilt (Diözie).

Man unterscheidet zudem den Pollentransport unter Wasser (Hyphydrophilie), was etwa bei Thalassia (Froschbissgewächse) oder Lepilaena (Teichfadengewächse) der Fall ist, oder auf bzw. über dem Wasser (Ephydrophilie). Dabei wird der nicht benetzbare Pollen entweder direkt auf die Wasseroberfläche gegeben (Ruppia, Halodule u.a.) oder die männliche Blütenknospe wird abgetrennt und schwimmt zur weiblichen Blüte (Enhalus, Lagarosiphon, Vallisneria).

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