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Hrabyně

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Hrabyně
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|155px|Hrabyně auf der Karte von Tschechien
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px|Hrabyně]]
Hrabyně
Basisdaten
Staat: Tschechien
Region: Moravskoslezský kraj
Bezirk: Opava
Fläche: 1003 ha
Geographische Lage: Koordinaten: 49° 52' N, 18° 03' O49° 52' N, 18° 03' O
Höhe: 363 m n.m.
Einwohner: 1209 (3. Juli 2006)
Postleitzahl: 747 63
Struktur
Gemeindeart: Gemeinde
Ortsteile: 2
Verwaltung (Stand: 2006)
Bürgermeister: Zdeňka Jordánová
Adresse: Hrabyně 70
74763 Hrabyně 1
Website: www.hrabyne.cz
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Der Ort Hrabyně (auch Hrabina oder Robin, deutsch Hrabin) mit 1.209 (3. Juli. 2006) Einwohnern auf 1003 Hektar befindet sich in der mährischen Region Moravskoslezský kraj (Tschechien).

Inhaltsverzeichnis

Lage

Hrabin liegt 8 km nördlich von Kravaře, 10 km südöstlich von Hlučín, 13 km südwestlich von Bílovec und 13 km westlich der Bezirksstadt Opava.

Geschichte

Nach der Beendigung der Eigentumsstreitigkeiten unter dem Fürsten Nikolaus II., wurde Hrabin 1377 als Eigentum des Heinrich von Vöttau (Jindřich z Bětova auch z Bítova), in Urkunden als Robin, erwähnt. Etwa 1497 wurde eine Holzkapelle erstellt. 1528 verkaufte sein Nachkomme Georg von Vöttau (Jiřík) den Ort mit der Festung und den Höfen an Heinrich von Füllenstein (Jindřich z Fulštýna), der es bald darauf an Heinrich Schipa von Branitz (Jindřich Šípa z Branice) abgab. Sein Erbe wurde zunächst gemeinschaftlich von seinen neun Söhnen verwaltet, bis es später Graf Georg (Jiřík) an Georg Tvorkovsky auf Radun (Jiřík Tvorkovský na Raduni) weiterverkauft wurde. Unter seinem Nachkommen Bernart Leopold wurden die verschuldeten Ländereien 1637 an Bürgen übergeben. Diese verkauften die Höfe an Maria Magdalena Donat, die sie an ihren Mann Heinrich Karl Donat Novocerekvick von Groß Pahlom weiterverkaufte. 1678 folgte Graf Albrecht von Grzymala und nach seinem Tod seine Ehefrau, die das Vermögen ihrem Bruder Johann Franz Rembovský z Rembova vermachte, der es 1687 an Maximilian Mistrov von Nemischl abgab. Unter diesem Geschlecht wurde eine Kirche und ein Spital erbaut, das Dorf wurde vom Kaiser Joseph II. (HRR) zur Stadt erhoben. 1832 ging das Eigentum an Ernst Otto Ritter von Badenfeld und anschließend an den Deutschen Ritterorden über. Um 1857 wurde die bisherige Festung zu einem Barockschloss, umgeben mit einem französischen Garten, umgebaut.

Ortsteile

  • Josefovice

Sehenswürdigkeiten

  • Pfarrkirche der Himmelfahrt Maria
  • Schloss mit Park
  • Wallfahrtskirche

Persönlichkeiten

  • Pfarrer Jan Böhm (1824 – 1909), Erbauer des Münsters
  • Arnošt Chamrád (1879 – 1925), schlessischer Liedersänger, Schauspieler
  • Rudolf Gudrich (1862 – 1937), Gründer der schlesischen Feuerwehr
  • Antonín Ráb (auch Jáchym Blechta) (* 1884 - ?), Dichter
  • Karel Engliš (1880 – 1961), Volkswirtschaftler, Professor, Politiker, Abgeordneter

Weblinks

Homepage der Gemeinde tschechisch

Quelle

  • Vincenc Prasek: Histor. topografie země Opavské (Opava, 1889)
  • Homepage der Gemeinde
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