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Horst Adler

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Horst Adler (* 28. April 1941 in Wien) ist ein österreichischer Prähistoriker.

Adler war nach dem Studium der Ur-und Frühgeschichte an der Universität Wien bei Richard Pittioni im Bundesdenkmalamt Wien - zuletzt als Oberrat - tätig. Er war von 1966 bis 2003 für die Herausgabe der Fachzeitschrift Fundberichte aus Österreich verantwortlich. Daneben führte er Fundbergungen und Plangrabungen durch. Bekannt wurde er in den Siebzigerjahren vor allem durch die Erforschung einer ausgedehnten Germanensiedlung bei Bernhardsthal im Weinviertel.

Adler publizierte hauptsächlich zur Frühgeschichte Österreichs, nahm aber auch zu vielen urgeschichtlichen Hinterlassenschaften Ober- und Niederösterreichs Stellung. Im Jahre 1977 war er maßgeblich beteiligt an der Ausstellung des Niederösterreichischen Landesmuseum (Museum für Urgeschichte) in Asparn an der Zaya "Germanen, Awaren, Slawen in Niederösterreich. Das erste Jahrtausend nach Christus". Dazu verfasste er auch Katalogbeiträge.

Werke (Auswahl)

  • Das urgeschichtliche Gräberfeld Linz-St. Peter. Teil 1: Materialvorlage. Linz 1965.
  • Das urgeschichtliche Gräberfeld Linz-St. Peter. Teil 2: Die frühe Bronzezeit. Linz 1967.
  • Eine germanische Siedlung der Römischen Kaiserzeit in Bernhardsthal, Fundberichte aus Österreich 14, 1975, S. 7ff:
  • Ein germanisches Körpergrab der Römischen Kaiserzeit in Neuruppersdorf, Fundberichte aus Österreich 14, 1975, S. 15ff.
  • Ein germanisches Wirtschaftsgebäude aus der Römischen Kaiserzeit, Fundberichte aus Österreich 15, 1976, S. 9ff.
  • Zur Datierung einiger Beinkämme aus der Römischen Kaiserzeit in Bernhardsthal, Fundberichte aus Österreich 15, 1976, S. 19ff.
  • Das "feld" bei Paulus Diaconus, Archaeologia Austriaca, Beiheft 14 (Festschrift für Richard Pittioni 2), Wien 1976, S. 256ff.
  • Die Zeit der Völkerwanderung in Niederösterreich, Wissenschaftliche Schriftenreihe Niederösterreich, Band 41/42, 1979 (mit Herwig Friesinger).
  • Eine spätmittelalterliche Wassermühle an der Thaya bei Rabensburg, Fundberichte aus Österreich 19, 1981, S. 9ff. (mit Helmut Hundsbichler).

Weblinks

Wikipedia
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