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Holzgas

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Holzgas ist ein brennbares Gas, das sich durch die Holzvergasung, eine Pyrolyse ("trockene Destillation") des Holzes gewinnen lässt. Die trockene Destillation von Holz wurde früher auch zur Gewinnung von Methanol genutzt.

Hauptbestandteile des Holzgases sind Kohlenstoffdioxid, Kohlenstoffmonoxid, Methan, Ethen, Wasserstoff und Wasserdampf. Das Holz wird unter Sauerstoffausschluss auf etwa 700 bis 800 °C erhitzt, damit Holzgas entsteht. 100 kg Holz ergeben in einer Stunde etwa 34 bis 40 m³ Holzgas und hinterlassen einen Rückstand von 25 bis 30 kg Holzkohle, liefern dabei 4 bis 5 kg Teer und 4 bis 5,5 kg Holzessig.

Neben der Pyrolyse arbeiten viele Holzvergaser auch mit der partiellen Verbrennung des Holzes unter Luftmangel. Je nach Holzvergasertyp ergeben sich Unterschiede in der Gaszusammensetzung und der Qualität des bei der Abkühlung des Gases entstehenden Holzgaskondensates.

Holzgas kann zum Antrieb von Fahrzeugen per Holzvergaser mit Luftmangelverbrennung (Gleichstrom-Vergaser Georges Imbert) eingesetzt werden. Bis in die frühen 1950er Jahre waren in Deutschland mit Sonderführerschein etliche Kleinlastwagen mit geprüften und freigegebenen Buchenholzscheiten im Einsatz.

Weiter konnte es auch als Leuchtgas verwendet werden, hierzu ist Fichtenholz vorteilhaft. Diese Anwendung geht auf Max von Pettenkofer zurück und liefert eine höhere Leuchtkraft als das seinerzeit verwendete Leuchtgas aus Steinkohle.

Weblinks

Wikipedia
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