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Hohenstein-Ernstthal

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Wappen Deutschlandkarte
Bild:Wappen Hohenstein-Ernstthal.png
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Regierungsbezirk: Chemnitz
Landkreis: Chemnitzer Land
Koordinaten: Koordinaten: 50° 48′ N, 12° 43′ O50° 48′ N, 12° 43′ O
Höhe: 355 m ü. NN
Fläche: 18,33 km²
Einwohner: 16.459 (30. Dez. 2005)
Bevölkerungsdichte: 898 Einwohner je km²
Postleitzahl: 09337
Vorwahl: 03723
Kfz-Kennzeichen: GC (alt: HOT)
Gemeindeschlüssel: 14 1 73 100
Adresse der
Stadtverwaltung:
Altmarkt 41
09337 Hohenstein-Ernstthal
Webpräsenz:
Oberbürgermeister: Erich Homilius (parteilos)
Lage der Stadt Hohenstein-Ernstthal im Landkreis Chemnitzer Land
Bild:HOT in GC.jpg
Bild:Blick auf Hohenstein-Ernstthal.jpg
Blick auf Hohenstein-Ernstthal
Bild:Karl May Geburtshaus.jpg
Geburtshaus von Karl May

Hohenstein-Ernstthal liegt im Osten des Landkreises Chemnitzer Land. Bekannt ist die Stadt besonders als Geburtsort des Schriftstellers Karl May und durch den Sachsenring, auf dem unter anderem das Deutschland-Rennen der Motorrad-Weltmeisterschaft stattfindet.

Inhaltsverzeichnis

Geografie und Verkehr

Durch das Stadtgebiet führen die Bahnstrecke Chemnitz-Glauchau und die A 4. Diese ist über die Anschlüsse Hohenstein-Ernstthal und Wüstenbrand zu erreichen. Auch die B 173 und B 180 führen in der Nähe vorbei. Die Kreisstadt Glauchau liegt ca. 15 km westlich und die Stadt Chemnitz ca. 20 km östlich der Stadt. Die Stadt liegt im Erzgebirgsvorland, welches hier in der Anhöhe des Pfaffenberg 479 Meter erreicht.

Geschichte

Im 15. Jahrhundert entstand hier nach Silberfunden eine Bergbaustadt. Der Legende nach sollen die ersten Siedler "uff dem hohen Stein" ausgerufen haben, als sie den heutigen Pfaffenberg das erste Mal sahen.

Um 1680 siedelten sich einige Hohensteiner im nahegelegenen Wald an, da in Hohenstein die Pest grassierte. Zu Ehren von August Ernst von Schönburg erhielt die neue Ansiedlung den Namen Ernstthal. Bald darauf bekam Ernstthal das Stadtrecht.

Im Jahre 1898 vereinigten sich die beiden Städte zum heutigen Hohenstein-Ernstthal. Seitdem gibt es immer wieder Streit zwischen den Hohensteinern und den Ernstthalern bezüglich des Namens. Die Bürger aus Ernstthal bestehen darauf, dass der Name Hohenstein-Ernstthal ausgeschrieben wird. Oftmals wird aber nur Hohenstein-Er. verwendet.

Als die Ausbeute an Silber nachließ, wurden die meisten Menschen in Hohenstein-Ernstthal Weber. Heutzutage hat die Stadt mit Abwanderung zu kämpfen. Die großen Webereien sind geschlossen und viele Gebäude stehen leer.

1999 wurden Wüstenbrand und Teile von Oberlungwitz und Kuhschnappel eingemeindet.

In der Woche vom 4. bis 12. Juni 2005 feierte der Stadtteil Ernstthal sein 325-jähriges Bestehen. Den Höhepunkt der Festwoche bildete am 12. Juni ein ca. 800 m langer Festumzug.

Wappen

Das fünfgliedrige Stadtwappen, entstanden nach der Vereinigung der beiden Städte Hohenstein und Ernstthal um 1898, zeigt links oben den heiligen Christophorus, den Schutzpatron der Reisenden.

Darunter sind Schlägel und Eisen als Zeichen des ehemaligen Bergbaus zusehen.

Die Tanne erinnert an den einstigen Wald auf den Ernstthaler Fluren und die ineinandergeschlungenen Hände symbolisieren den Zusammenhalt der Ernstthaler Bürger.

Aufgesetzt ist das Schild der Schönburger, der einstigen feudalen Grundherren beider Orte.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bild:Hotpano.jpg
Teilpanorama von Hohenstein-Ernstthal

Museen

  • Karl-May-Haus - Geburtshaus des Schriftstellers Karl May.
  • Textil - und Rennsport - Museum
  • Museum "Buntes Holz"
  • Kleine Galerie
  • Huthaus "St. Lampertus"

Regelmäßige Veranstaltungen

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Stadt

Partnerstädte

Weblinks


Wikipedia
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