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Hochkönig (Berg)

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Hochkönig
Höhe 2.941 m ü. A.
Lage Salzburg, Österreich
Gebirge Berchtesgadener Alpen
Geographische Lage Koordinaten: 47° 25' 15" N, 13° 3' 47" O47° 25' 15" N, 13° 3' 47" O
Erstbesteigung seit alten Zeiten von Einheimischen besucht.
Erster namentlich erwähnter Tourist war 1826 Karl Thurwieser.
Besonderheiten Höchster Gipfel der Berchtesgadener Alpen
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Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Hochk%C3%B6nig_%28Berg%29, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.


Der Hochkönig ist mit 2.941 m ü. A. die höchste Erhebung der Berchtesgadener Alpen und überragt alle Berge im Umkreis von 40 Kilometern. Mit einer Schartenhöhe von 2181 m gehört der Hochkönig zu den prominentesten Bergen der Alpen (nur fünf Berge in den Alpen haben eine höhere Schartenhöhe: Mont Blanc, Großglockner, Finsteraarhorn, Wildspitze und Piz Bernina).

Als Hochkönig wird sowohl die Gebirgsgruppe als auch ihre höchste Erhebung bezeichnet. Im Nordwesten ist das Bergmassiv durch die Torscharte mit dem Steinernen Meer verbunden. Nördlich wird es vom Hagengebirge durch das Blühnbachtal getrennt, ein seit langem gut gehütetes Jagdrevier.

Die Gebirgsgruppe besteht aus einer mäßig nach Norden geneigten, etwa 12 km² großen Hochfläche, die aber nach Süden mit bis zu 1000 m hohen Felswänden und Türmen abbricht (Mandlwände). Auf der Gipfelflur liegt die sogenannte Übergossene Alm, die bis auf etwa 2.700 m herabreicht. Dieser spaltenlose Plateaugletscher hatte 1878 noch eine Fläche von 5,5 km², ist aber mittlerweile auf weniger als 1,5 km² abgeschmolzen. Der Plateaurand wird von einer annähernd kreisförmigen Bergkette gebildet: Hochseiler, Lammkopf, Hochkönig, Großer und Kleiner Bratschenkopf, Schoberköpfe, Floßkogel und Tenneck. Am Ostrand setzt sich der Grat vom Kleinen Bratschenkopf zur Mandlwand vom Plateau ab, ebenso wie die einzelstehende, imposante Torsäule .

Direkt am Gipfel des Hochkönigs steht das Matrashaus, eine Hütte des Österr.Touristenklubs mit grandioser Aussicht auf die anderen Gebirgsstöcke der Berchtesgadener Alpen im Norden, die Dachsteingruppe im Osten und den Zentralalpenkamm mit der Glocknergruppe im Süden. Der Gipfel ist ein Trigonometrischer Punkt erster Ordnung und ein beliebter Startplatz für Drachen- und Paragleiter.

Weitere Stützpunkte für Bergsteiger sind die Bertgenhütte (eine Biwakschachtel), die Erichhütte, das geräumige Arthurhaus, die Mitterfeldalm sowie die Ostpreußenhütte. Der leichteste, aber sehr lange Anstieg ist der Weg vom Arthurhaus (Mühlbach) über die Mitterfeldalm und durch das Ochsenkar. Kürzer, interessanter und gut markiert, jedoch körperlich anstrengender ist der Anstieg vom Birgkarhaus (großer Parkplatz) durch das Birgkar zum Matras-Haus. Im Winter bildet die Route über den Floßkogel nach Werfen bzw. Tenneck die längste Skitourenabfahrt der Ostalpen.

Im Tal liegen die Orte Maria Alm, Dienten und Mühlbach, sowie im Haupttal der Salzach die Stadt Bischofshofen, Ort und Burg Werfen und Tenneck.

Am Fuß des Hochkönigs im Raum Mühlbach wurde schon in der Jungsteinzeit von etwa 3000 v. Chr. bis 1977 Kupferbergbau betrieben. Am Ausgang des Blühnbachtals bei Tenneck wurde bis 1960 Eisenerz abgebaut.

Siehe auch: Salzburger Kalkalpen, Watzmann, Tennengebirge, Bischofshofen

Weblinks

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