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Hindenburglicht

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Das Hindenburglicht, benannt nach dem Oberkommandierenden des deutschen Heeres Paul von Hindenburg, wurde in den Schützengräben des Ersten Weltkrieges, dann aber auch im Zweiten Weltkrieg im Luftschutzkeller oder bei Stromsperre oder Verdunkelung als Notbeleuchtung eingesetzt.

Hierbei handelt es sich um eine flache Schale von ca. 5-8 cm Durchmesser mit einem 1-1,5 cm breiten Rand. Die Form ähnelt dem Deckel eines Schraubglases und war aus Pappe. Diese flache Schale war gefüllt mit einem wachsähnlichen Fett (Talg). Ein kurzer Docht in der Mitte wurde angezündet und brachte Licht für einige Stunden.

Einen späten Nachfolger fand das Hindenburglicht im "Dosenlicht". In einer wachsgefüllten Blechdose steht ein Halter mit zwei Dochten. Werden beide entzündet, bildet sich über dem Dosenlicht eine gemeinsame, zungenförmige Flamme. (Siehe Nr. 730)

Nachfolger des Hindenburglichtes ist das heute weit verbreitete Teelicht.

Siehe auch

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