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Hellblau
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Hellblau ist der Name einer Gruppe von Farben
Man bezeichnet damit verschiedene Farbtöne, Helligkeiten und Farbsättigungen sowie Nuancen von Blau: Es sind helle, mittel– bis hochbunte Blaus: Unbunte, helle Blaus empfindet man als Graublau.
sattes Hellblau
blasses Hellblau
Blassblau
- Blassblau: Farben, die in Richtung eines blaustichigen Weiß gehen bzw. Ausmischungen von Blaupigmenten in Weiß (bläuliches Weiß) oder lasierendes Blau auf weißem Malgrund.
- Lichtblau: leicht kühle bis grünstichige Hellblaus
- Himmelblau: neutrale Hellblaus (Babyblau)
- Himmelblau bezeichnet auch Himmelsblau, das Blau des Himmels
- Lilablassblau: warme Hellblaus an der Grenze zu einem Blassviolett oder Pastelllila
Inhaltsverzeichnis |
Hellblau
- Farblehre
- Die Farbe Hellblau
reines Hellblau
- entsteht durch die Mischung der Farben Blau und Grün und Weiß in der Additiven Farbmischung,
- entsteht durch die Mischung der Farbe Cyan mit geringen Anteilen von Magenta in der Subtraktiven Farbmischung,
- ist die Komplementärfarbe zu neutralem Braun,
- hat im RGB-Farbraum etwa den Wertebereich
- RGB =
dezimal
- bzw.
hexadezimal.
- RGB =
Lichtblau
Lichtblau
Blasses Lichtblau
Lichtblau ist fein grünstichig etwa wie die Boretschblüte, Kupfersulfat (Kupfervitriol), oder der Himmel am Morgen (wenn die Rotanteile des Sonnenlichts stärker ausgefiltert werden. siehe hierzu Warum ist der Himmel blau?)
- Farbmittel
- Im allgemeinen ist der Farbton grünlicher als Reinblau und die Farbe heller als Bergblau oder Kobaltblau. Zur Herstellung kann als Ausgangsfarbstoff auch Anilinblau dienen. Im Mittelalter wurde der Farbton aus Indigo, Bleiweiß und Wasser gemischt. Hieraus entsteht ein zartes, sanftes kühles Blau. Heute wird es mehr aus Kobaltblau oder Berliner Blau durch Verdünnung oder mittels eines Phtalocyanblau gewonnen.
- Azurblau, die Farbe des Minerals Azurit (aus dem arabischen Wort für Himmelsblau)
- Coelinblau (nach dem lateinischen Wort)
- Caeruleum (Ägyptischblau) (nach dem griechischen Wort)
- Kobaltblau (Thénards Blau, Coelestinblau)
Himmelblau
Himmelblau
Blasses Himmelblau
Himmelblau bezeichnet neutral blaue Pastelltöne. Andere Bezeichnungen sind etwa – nach der Farbwahl für männliche Säuglinge – Babyblau.
- Kobaltblau dunkel, ausgemischt etwa in Titanweiß
- Ultramarinblau, das als Lasurblau auf weißem Grund von besonderer Schönheit ist. Der Edelstein Lapislazuli – von dem sich das Ultramarin-Pigment ableitet – ist dabei namensgebend für Lasur
Der Ort mit dem blausten und klarsten Himmel der Erde, also dem intensivsten Himmelblau, ist nach Messungen des britischen National Physical Laboratory Rio de Janeiro. In den oberen Schichten der Atmosphäre über der Stadt des Zuckerhuts gibt es nur sehr wenig kondensierte Flüssigkeit (Wassertröpfchen) und Staubpartikel die den Durchtritt des kurzwelligen blauen Lichts stören könnten, was in einer besonders geringen Streuung des blauen Lichts und damit dem strahlenden Himmelblau resultiert. Ungünstige Streuungseffekte der Atmosphäre sind es, die den Himmel andernorts eher weißlich-blau erscheinen lassen (Quelle: www.farbimpulse.de).
Lilablassblau
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Lilablassblau
Die menschlichen Sehzellen für Blau verarbeiten ein sehr enges Band des Lichtspektrums, daher reagiert das Auge sehr empfindlich auf Rotanteile in Blau. Ein Farbton ist entweder Blau oder Violett, es gibt keinen ausgesprochenen Mischton. Lilablassblau dürfte der Ausdruck dafür sein, dass der Effekt im wenig farbstarken Bereich nicht so ausgeprägt ist.
- Ultramarinblau, rötliche Sorten
Siehe auch
| Wiktionary: Hellblau – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme und Übersetzungen |
Die in Wikipedia-Artikeln verwendeten Farben werden auf jedem Monitor anders dargestellt und sind nicht farbverbindlich. Eine Möglichkeit, die Darstellung mit rein visuellen Mitteln näherungsweise zu kalibrieren, bietet das nebenstehende Testbild: Tritt auf einer oder mehreren der drei grauen Flächen ein Buchstabe (R für Rot, G für Grün oder B für Blau) stark hervor, sollte die Gammakorrektur des korrespondierenden Monitor-Farbkanals korrigiert werden. Das Bild ist auf einen Gammawert von 2,2 eingestellt – der gebräuchliche Wert für PCs. Macintosh-Rechner hingegen verwenden standardmäßig einen Gamma von 1,8.
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