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Hietzing

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13. Wiener Gemeindebezirk
Wappen Karte
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Name: Hietzing
Fläche: 37,70 km²
Einwohner: 51.095 (31.12.2005)[1]
Bevölkerungsdichte: 1.355 Einwohner je km²
Postleitzahl: A-1130
Adresse des
Bezirksamtes:
Hietzinger Kai 1-3
A-1130 Wien
Offizielle Website: www.wien.gv.at/hietzing
Politik
Bezirksvorsteher: Heinrich Gerstbach (ÖVP)
Bezirksvertretung </br> (40 Bezirksräte) ÖVP 17, SPÖ 14, Grüne 6,</br> FPÖ 3

Hietzing ist der 13. Wiener Gemeindebezirk. Traditionell ist er in sechs Bezirksteile unterteilt: Hietzing (Nordosten), Unter Sankt Veit (Nordwesten), Ober Sankt Veit (westlich von Unter Sankt Veit), Hacking (nordwestlich von Ober Sankt Veit), Lainz (geographisches Zentrum) und Speising (südlich).

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Hietzing, Amtshaus und Wienfluss

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Der dreizehnte Bezirk liegt am südlichen Westrand der Stadt und wird dort durch den Wienerwald begrenzt. Südlich schließt Liesing, östlich Meidling sowie nördlich Penzing und Rudolfsheim-Fünfhaus an. Mehr als die Hälfte der Bezirksfläche nimmt der Lainzer Tiergarten, ein ummauerter Teil des Wienerwaldes, ein.

Im Bezirk gibt es mehrere Erhebungen wie den Roten Berg oder den Küniglberg, welcher manchmal als Synonym für den ORF verwendet wird.

Geschichte

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Die Hietzinger Hauptstraße im Jahr 1889 auf Höhe des Kasinos Dommayer, an dessen Stelle sich heute das Parkhotel Schönbrunn befindet.

Der Name Hietzing leitet sich von „Hiezo“ oder „Hezzo“ (Kurzform von „Heinrich“) ab. Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1130. Seit 1253 scheint das Stift Klosterneuburg als Grundherr auf. Die ältesten Anwesen lagen im Bereich der Altgasse, nördlich davon (Richtung Wienfluss) waren Viehweiden, südlich wenige Äcker und ausgedehnte Weingärten. In der Nähe des Küniglbergs und um das Gebiet des heutigen Hietzinger Friedhofs gab es auch einen Steinbruch, sowie Sand- und Schottergruben, deren Material noch beim Bau des Schlosses Schönbrunn Verwendung fand.

Vor der ersten Türkenbelagerung (1529) war Hietzing ein aufstrebender Weinbauort. Nach den schweren Zerstörungen erholte sich der Ort aber rasch. Mitte des 17. Jahrhunderts begann die Umwandlung der Weingärten in Ackerland. Die wachsende Beliebtheit des Wallfahrtsortes „Maria Hietzing“ erforderte den Ausbau der Seelsorge. Es wurden ein Chorherrenhaus und ein Gemeindegasthaus errichtet, in dem sich für Wallfahrer die Möglichkeit der Übernachtung bot.

Die zweite Türkenbelagerung (1683) verwüstete den Ort und die restlichen Weingärten. Der Ort war fast entvölkert und die Neubesiedelung ging nur langsam voran. Der Bau des Schlosses Schönbrunn, das an der Stelle der 1683 zerstörten Katterburg errichtet wurde, brachte schließlich den großartigen Aufschwung des damaligen Dorfes Hietzing. Die Nähe des kaiserlichen Hofes brachte eine starke Bautätigkeit mit sich, galt es doch, Quartiere für Adlige und Beamte zu schaffen. Das rasche Anwachsen der Häuserzahl im späten 18. und frühen 19. Jahrhundert änderte die Struktur des Ortes. Die neu erbauten Häuser wurden von Leuten gehobener sozialer Stellung bewohnt, die in Hietzing den Sommer verbrachten. Dieser Zustrom steigerte die Verdienstmöglichkeiten der Dorfbewohner und prägt das Bild Hietzings bis in unsere Tage.

Der 13. Bezirk umfasste bis zur NS-Gebietsreform 1938 (vgl. Groß-Wien) auch Penzing (nördlich des Wienflusses, seit damals 14. Bezirk). Der Lainzer Tiergarten, durch diese Reform Teil des Stadtgebietes geworden, wurde Hietzing erst 1954 angegliedert.

Wappen

Das Hietzinger Bezirkswappen besteht aus fünf Teilen: Hietzing (Mitte), Hacking (links oben), Sankt Veit (rechts oben), Speising (links unten), Lainz (rechts unten).

In der Baumkrone findet man die Gottesmutter mit dem Jesuskind im goldenen Strahlenkreuz, flankiert von zwei Engeln. Unter dem Baum beten vier Bauern.

Es existiert eine Legende, aus der sich die Herkunft der Gottesmutter im Wappen, aber auch die Herkunft des Namens Hietzing herleiten lässt. Während der 2.Türkenbelagerung war Hietzing noch ein kleiner Vorort von Wien. Als die Türken heranrückten, versteckten die Hietzinger eine wertvolle Marienstatue aus ihrer Pfarrkirche in der Baumkrone einer großen Eiche und suchten dann Zuflucht im nahen Wienerwald. 4 junge Bauern wagten sich eines Tages aus ihrem Versteck in den verlassenen Ort, wurden dort prompt von einem türkischen Spähtrupp gefangengenommen und an einem Baum festgebunden - just der Baum, in dem die Marienstatue versteckt worden war. Die 4 Unglücklichen begannen daraufhin zur Mutter Gottes zu beten, worauf die Ketten von ihnen fielen und eine Stimme aus dem Baum mit den Worten „Hiatz eng!“ (Hütet Euch!) zu hören war. Aus Dankbarkeit um die Errettung der 4 Männer wurde der Ort nach diesen mahnenden Worten der Mutter Gottes benannt - im Laufe der Zeit wandelte sich dies zum Namen Hietzing. Die Darstellung der betenden Männer ist heute noch im Hietzinger Wappen zu finden.

Politik

Bezirksvorsteher/innen seit 1945
Hans Mayer (KPÖ)4/1945-7/1945
Anton Figl (SPÖ)7/1945-1946
Josef Cudlin (ÖVP)1946-1950
Otmar Hassenberger (ÖVP)1950-1953
Ernst Florian (ÖVP)1953-1959
Josef Fischer (SPÖ)1959-1964
Josef Gerstbach (ÖVP)1964-1969
Eduard Popp (SPÖ)1969-1976
Eugen Gutmannsbauer (SPÖ)1976-1978
Elfriede Bischof (ÖVP)1978-1990
Heinz Gerstbach (ÖVP)1990-

Sehenswürdigkeiten

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Hofpavillon Hietzing (U-Bahn); Otto Wagner

Söhne und Töchter der Stadt

siehe auch Ober Sankt Veit, Unter Sankt Veit, Speising

Weblinks

Siehe auch

Quellen

  1. Statistik Austria [1]
Wikipedia
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Koordinaten: 48° 10' 53" N, 16° 15' 29" O

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