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Hibiscadelphus

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Hibiscadelphus
Systematik
Abteilung: Bedecktsamer (Magnoliophyta)
Klasse: Dreifurchenpollen-Zweikeimblättrige
(Rosopsida)
Unterklasse: Rosenähnliche (Rosidae)
Ordnung: Malvenartige (Malvales)
Familie: Malvengewächse (Malvaceae)
Unterfamilie: Malvoideae
Gattung: Hibiscadelphus
Wissenschaftlicher Name
Hibiscadelphus
(Rock, 1911)

Hibiscadelphus (hawaiisch: hau kuahiwi = Hochlandhibiskus) ist eine in [[Hawaii|Hawaiʻ

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i]] endemische Gattung in der Unterfamilie Malvoideae innerhalb der Familie der Malvengewächse (Malvaceae).

Inhaltsverzeichnis

Namensgebung

Zum ersten Mal beschrieben wurde diese Gattung im Jahre 1911 durch den österreichisch-amerikanischen Botaniker Joseph Francis Rock anhand der Art H. giffardianus. Ihren botanischen Namen hat sie aufgrund ihrer Ähnlichkeit mit den Hibiskuspflanzen (insbesondere der Art Hibiscus tiliaceus) bekommen, deshalb auch der Beiname „Bruder des Hibiskus“.

Heute gehören hierzu sieben Arten von Bäumen, von denen drei bereits ausgestorben sind und weitere vier sehr selten oder in der Wildnis ausgestorben sind. Hibiscadelphus woodii wurde erst 1995 beschrieben. Des Weiteren gab es noch den Hybriden H. × puakuahiwi, eine Kreuzung aus Hibiscadelphus hualalaiensis und Hibiscadelphus giffardianus, den man 1973 entdeckt hat, der aber inzwischen wieder zerstört ist.

Pflanzenbeschreibung

Es sind immergrüne Laubbäume, die Wuchshöhen von 5 bis 7 Meter erreichen und sie haben eine abgerundete Krone. Die eierförmigen Laubblätter sind je nach Art entweder gelappt oder ungelappt.

Die Blüten hängen einzeln an den zierlichen Ästen. Die Kronenblätter sind purpurrot oder rosa-farben. Bei der Unterfamilie Malvoideae sind die vielen Staubblätter und der Stempel zu einer Röhre verwachsen, dem sogenannten Androgynophor. Das lange, kerzenförmige, dunkelrote Androgynophor ist in seiner gebogenen Form perfekt an die Schnabelform der hawaiischen Honigfresser (Drepanidinae) angepasst.

Der Hauptgrund für das Aussterben der Hibiscadelphus-Arten war vermutlich die starke Abhängigkeit zwischen den Vögeln und den Pflanzen. Dadurch, dass die Kleidervögel die Hauptbestäuber waren, besiegelte das Aussterben der Vögel auch den Niedergang dieser Bäume. Ein weiterer Grund für die Seltenheit dieser Gattung ist die Konkurrenz mit Neophyten sowie die Lebensraumzerstörung durch eingeführte Ziegen und Schweine.

Hibiscadelphus-Arten

  • Hibiscadelphus bombycinus † - Vermutlich vor 1868 ausgestorben. Vorkommen: Kawaihae,[1] Hawai'i
  • Hibiscadelphus crucibracteatus † - 1981 wurde auf einem Hang des Puhielelu Ridge auf [[Lanai|Lanaʻ
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i]] in einer Höhe von 750 m NN ein einzelner Baum entdeckt, der 1985 einging. Bemühungen, diesen Baum durch Sämlinge zu retten, schlugen fehl.

  • Hibiscadelphus wilderianus † - Vermutlich um 1912 ausgestorben. Bekannt von einem einzigen Baum, der 1910 bei Auwahi auf Maui, Hawaiʻ
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i entdeckt wurde.

  • Hibiscadelphus distans - Weniger als 200 Exemplare existieren oberhalb des Koaie-Flusses im Waimea-Canyon auf [[Kauai|Kauaʻ
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i]].

  • Hibiscadelphus hualalaiensis - Die Art war früher an den Hängen des Hualalai bei Kailua beheimatet, existiert jedoch heute nur noch in botanischen Gärten, nachdem der letzte wildlebende Baum 1992 einging.
  • Hibiscadelphus giffardianus - Diese Art ist wild nur durch einen einzelnen Baum vom Mauna Loa, Hawaiʻ
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i bekannt, der 1910 entdeckt wurde. 1930 ist dieser Baum gestorben. Vorher konnte er aber durch einige Stecklinge kultiviert werden und existiert heute in botanischen Gärten.

  • Hibiscadelphus woodii - Diese Art wurde erst 1991 entdeckt. Vier Exemplare existieren auf [[Kauai|Kauaʻ
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i]].

Literatur

  • Warren L. Wagner, Darral R. Herbst, S. H. Sohmer: Manual of the Flowering Plants of Hawai'i. University of Hawai'i Press, 1999

Weblinks

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i (engl.)]

Quellen

  1. siehe Kawaihae (engl.)
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