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Hertie School of Governance

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Die Hertie School of Governance (HSoG) wurde im Dezember 2003 von der gemeinnützigen Hertie-Stiftung als gemeinnützige GmbH gegründet und mit einem Finanzvolumen von 25,6 Millionen Euro ausgestattet. Die Hertie School of Governance (HSoG) bereitet hoch qualifizierte Studenten auf öffentliche Führungsaufgaben vor. Lehre und Forschung an der HSoG befassen sich mit den Anforderungen und Schwierigkeiten modernen Regierens in einer transnational vernetzten Welt. Dabei soll sich eine Problemlösungs- und Praxisorientierung mit wissenschaftlicher Exzellenz verbinden. Vorsitzender des Kuratoriums der HSoG ist Kurt Biedenkopf.

Die HSoG ist in folgenden Bereichen aktiv:

  1. Studiengang mit dem Abschluss Master of Public Policy (MPP),
  2. Executive Education,
  3. Wissenstransfer.

Inhaltsverzeichnis

Master of Public Policy (MPP)

Als erste private Hochschule in Deutschland bietet die Hertie School of Governance einen zweijährigen Postgraduate-Studiengang mit einem Abschluss Master of Public Policy (MPP) an. „Gutes Regieren im 21. Jahrhundert“ ist inhaltlicher Schwerpunkt, der aber nicht auf die klassischen Regierungsämter beschränkt ist. Mikroökonomie, Makroökonomie und Verhandlungsführung gehören ebenso zum Curriculum wie Politisches Management und Entwicklung moderner Formen der Governance. Der starke Praxisbezug drückt sich neben den Fallstudien in einem achtwöchigen Praktikum und einem „Personal project“ im zweiten Studienjahr aus. Die Studiengebühren für den englischsprachigen zweijährigen Studiengang betragen 10.000 Euro pro Jahr, wobei die HSoG auch Stipendien vergibt.

Im Herbst 2005 nehmen die ersten 30 Studierenden aus aller Welt ihr Governance-Studium mit auf. 2006 sollen weitere 50 Studierende hinzu kommen, ab 2007 sollen jedes Jahr rund 80 Bewerberinnen und Bewerber aufgenommen werden. 15 ordentliche Professoren und 15 zusätzliche Adjunct Professors sollen die dann insgesamt 160 HSoG-Studierenden betreuen.

Zur Faculty gehören: Dean Michael Zürn und Jobst Fiedler, Associate Dean, Claus Offe (Deutschland), Sonja Wälti (Schweiz), Ulrich K. Preuß (Deutschland), Stein Kuhnle (Norwegen), Henrik Enderlein (Deutschland), Steven Finkel (USA).

Executive Education

Damit auch diejenigen von dem Know-how und den Forschungsergebnissen der Hertie School of Governance profitieren können, die bereits beruflich in politische und governancerelevante Entscheidungsprozesse eingebunden sind, bietet die HSoG ein praxisnahes Weiterbildungsprogramm für junge Führungskräfte an. In mehrtägigen Executive Seminaren vertiefen die Teilnehmer ihre beruflichen Kenntnisse und erweitern ihre konzeptionellen und analytischen Fähigkeiten. Simon Hix, Wolfgang Reinicke, John Ruggie und Anne Marie Slaughter sind vier von zahlreichen Experten aus Wissenschaft und Praxis, die bereits an der Executive Education der HSoG mitgewirkt haben.


Siehe auch

Weblinks

Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Hertie_School_of_Governance, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
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