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Hertha Firnberg

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Hertha Firnberg (* 18. September 1909 in Wien, † 14. Februar 1994 in Wien) war die erste sozialdemokratische Ministerin Österreichs.

Firnberg war 1959-1963 Mitglied des Bundesrats und 1963-1983 Mitglied des Nationalrats. 1967 folgte sie Rosa Jochmann als Vorsitzende der sozialistischen Frauen nach und hatte diese Position bis 1981 inne.

Nachdem die Sozialistische Partei Österreichs 1971 erstmals die absolute Mehrheit im österreichischen Nationalrat erlangt hatte, wurde Firnberg zunächst zur Ministerin ohne Portfolio, aber mit dem Auftrag das neue Ministerium für Wissenschaft und Forschung zu gründen, bestellt. Sie war nach Grete Rehor erst die zweite Ministerin in der Geschichte Österreichs. In ihre Amtszeit als Ministerin (1971-1983) fiel die Universitätsreform 1975 (Universitätsorganisationsgesetz 1975).

1983, nachdem die SPÖ die absolute Mehrheit wieder verloren hatte, zog sich Firnberg aus der Politik zurück.

In der Bundeshauptstadt Wien sind zwei Schulen nach Hertha Firnberg benannt: Die Hertha Firnberg Volksschule am Wienerberg sowie die "Hertha Firnberg Schulen für Wirtschaft und Tourismus" - HBLA Wassermanngasse im 21. Wiener Gemeindebezirk.

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