Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Henri Fantin-Latour

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche

Ignace Henri Jean Théodore Fantin-Latour, genannt Henri Fantin-Latour (* 14. Januar 1836 in Grenoble25. August 1904 in Buré (Orne)), war ein französischer Maler und Lithograph.

Bild:Henri Fantin-Latour 003.jpg
Stilleben mit Blumen und Früchten, 1865

Seine Ausbildung begann er zunächst bei seinem Vater Jean-Théodore Fantin-Latour, danach bei Horace Lecoq de Boisbaudran. Ab 1854 studierte er an der École des Beaux-Arts in Paris. 1859 begegnet er Gustave Courbet, in dessen Atelier er zwei Jahre später arbeitet. 1863 zählte er zu den Malern, die gleichzeitig auf dem Salon des Refusés und dem Pariser Salon vertreten waren.

Obwohl er ein Zeitgenosse der Impressionisten war, entwickelte er seinen eigenen, dem Realismus verpflichteten Stil. Bekannt wurden seine Blumenbilder und Gruppenportraits vieler zeitgenössischer Pariser Maler und Schriftsteller aus seinem Freundeskreis. Hierzu zählen Hommage à Delacroix, Un atelier aux Batignolles und Le Coin de table. Bedeutsam war auch sein Einfluss auf die spätere Stilrichtung des Symbolismus. Ferner ist Fantin-Latour für seine Lithographien bekannt, in denen er sich mit zahlreichen bekannten klassischen Komponisten und ihrer Musik auseinandersetzte.

1876 heiratete er die Malerin Victoria Dubourg. Die Sommer verbrachte er von da an auf dem Landsitz der Familie seiner Frau in Buré im Departement Orne in der Basse-Normandie, wo er auch starb. Fantin-Latour ist auf dem Friedhof von Montparnasse in Paris begraben.

Weblinks

<imagemap>-Fehler: Bild ist ungültig oder nicht vorhanden Commons: Henri Fantin-Latour – Bilder, Videos und/oder Audiodateien
Persönliche Werkzeuge