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Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung

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Das Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) entstand am 18. Juli 2006 durch Umbenennung[1] aus der Gesellschaft für Biotechnologische Forschung mbh (GBF) und ist ein Zentrum für Infektionsforschung im niedersächsischen Braunschweig. Es gehört der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren an, der größten außeruniversitären Wissenschaftsorganisation Deutschlands.

Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf der Untersuchung von Krankheitserregern, die medizinisch relevant sind oder als Modell für die Erforschung von Infektionsmechanismen genutzt werden können. Träger des HZI sind die Bundesrepublik Deutschland (90 Prozent) und das Land Niedersachsen (10 Prozent). Das HZI beschäftigt rund 600 Mitarbeiter und verfügt über einen Jahresetat von rund 47 Millionen Euro.

Das HZI arbeitet eng mit Hochschulen und mit anderen Forschungseinrichtungen im In- und Ausland zusammen und gehört dem nationalen Genomforschungsnetz an. Im Rahmen eines EU-unterstützten Programms zur Eliteförderung bildet es – gemeinsam mit der Medizinischen Hochschule Hannover – Nachwuchswissenschaftler zu qualifizierten Infektionsforschern aus.

Das HZI verfügt über eine weit gefasste Zulassung zur Produktion von Wirkstoffen nach den arzneimittelrechtlichen Vorschriften für die Gute Herstellungspraxis (Good Manufacturing Practice, GMP). Damit ist es in der Lage, Substanzen für klinische Untersuchungen herzustellen – und so die Brücke zwischen Grundlagenforschung und medizinischer Anwendung zu schlagen.


Quellen

  1. Pressemitteilung der Helmholtz-Gemeinschaft

Weblinks

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