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Zentralheizung

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Die Zentralheizung (Sammelheizung) sorgt für die Wärmeversorgung von Räumen oder Gebäuden. Durch Rohrleitungen wird heißes Wasser in die einzelnen Räume transportiert, in denen dann Heizkörper die Räume erwärmen oder warmes Brauchwasser zur Verfügung steht.

Die Wärme wird z. B. über die Anbindung von Fernwärme oder eine eigene Heizung erzeugt.

Bei Fernwärme wird die Wärmeenergie in Form verschiedener Medien zur Verfügung gestellt, wie z.B. Dampf oder Wasser.

In den Häusern wird dann lokal über die Hausanschlussstationen (HA-Station, HAST) die Heizung für die jeweiligen Häuser geregelt. Die Regelung erfolgt außentemperaturgeführt. Das bedeutet, dass die Vorlauftemperatur der Heizung in Abhängigkeit von der Außentemperatur gefahren wird.

Für die Festlegung der Kennlinie, die Heizkurve genannt wird, werden 4 Punkte genutzt:

  • Minimale Außentemperatur -14 Grad
  • Maximale Außentemperatur 20 Grad
  • Minimale Vorlauftemperatur (Beispielsweise 40 Grad)
  • Maximale Vorlauftemperatur (Beispielsweise 80 Grad)

Die minimale und maximale Außentemperatur sind feste Werte, die nicht verändert werden. Die Kennlinie wird daher immer mit den Werten Minimale und Maximale Vorlauftemperatur verändert. Die oben genannten Werte für die Vorlauftemperatur variieren je nach Anlage und werden durch den Betreiber festgelegt.

Als Grundannahme dient die Pflicht des Betreibers, innerhalb der Wohneinheiten eine Temperatur von 22 Grad Celsius bei -14 Grad Außentemperatur bei maximaler Stellung des Thermostatventils zu gewährleisten.

Siehe auch

Persönliche Werkzeuge