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Heiner Grimm
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Heiner Grimm (* 20. Mai 1913 in Wunsiedel, Oberfranken; † 3. September 1985 ebenda) war ein deutscher Kunstmaler.
Leben
Er studierte sechs Semester an der Staatlichen Fachschule Selb und an der Akademie in München unter Professor Klee.
Während er zwischen 1939 und 1945 seinen Wehrdienst als Propaganda-Zeichner an den Fronten in Polen, Frankreich und Russland ableistete, entstanden eindrucksvolle Portraits und Kriegszeichnungen. Grimm wurde in der Schlacht um Stalingrad verletzt und geriet 1945 in amerikanische Kriegsgefangenschaft.
Unmittelbar nach Kriegsende nahm Heiner Grimm seine künstlerische Tätigkeit wieder auf und war seit diesem Jahr Mitglied im Berufsverband Nürnberg-München.
Von 1950 bis 1953 hielt sich Grimm zu Studienzwecken in Schweden auf, wo ein Portrait des späteren Königs Carl XVI. Gustaf von Schweden im Kleinkindesalter entstand. Es folgten Ausstellungen in Stockholm und Karlskrona.
Zwischen 1954 und 1959 unternahm Heiner Grimm Studienreisen nach Italien, Frankreich, Norwegen und in die Schweiz.
Von 1959 bis 1962 hielt Grimm sich zu Studienzwecken in den USA auf, wo er u.a. in Palm Springs, Pasadena, Los Angeles, San Francisco und Death Valley ausstellte. 1960 entstand ein Portrait des Präsidenten Dwight D. Eisenhower und zwei Jahre später des Präsidenten John F. Kennedy. Außerdem wurden während der Zeit in den Vereinigten Staaten der spätere Präsident Richard Nixon und Stummfilmlegende Harpo Marx (The Marx Brothers) portraitiert. Im Jahr 1964 wurde Heiner Grimm als Mitglied des Internationalen Verbandes für Kunst und Literatur (F.I.A.L.) aufgenommen.
Im darauffolgenden Jahr unternahm er eine Studienreise nach Ägypten, stellt in Würzburg, Montreux (Casino), Scottsdale (Arizona), Bad Brückenau, Hilden, Bad Kissingen und Bonn (Beethovenhalle) aus.
1976 besuchte Bundespräsident Walter Scheel den Kunstmaler in Wunsiedel.
1978 reiste Grimm nach Griechenland und bekam die Verdienstmedaille der Stadt Wunsiedel verliehen.
1980 erfolgten Studienreisen nach Indonesien und auf die Insel Bali, in den beiden folgenden Jahren nach England, Portugal, Madeira, Marokko, Lanzarote, Spanien (Grenada) und Ibiza.
1984 reiste Heiner Grimm letztmals nach Brasilien und Westafrika.
Nach seinem Tod verbleiben zahllose Werke in öffentlichem und privatem Besitz.
Neben o.g. entstanden Portraits u.a. von Königin Juliana der Niederlande, Beppo Brem und Carolin Reiber.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Grimm, Heiner |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Kunstmaler |
| GEBURTSDATUM | 20. Mai 1913 |
| GEBURTSORT | Wunsiedel (Oberfranken) |
| STERBEDATUM | 3. September 1985 |
| STERBEORT | Wunsiedel |
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