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Hasmonäer
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Hasmonäer ist der Name eines Herrschergeschlechts, das nach dem Aufstand der Makkabäer im Jahre 165 v. Chr. einen selbständigen jüdischen Staat in der Region Palästina begründete. Im Jahre 63 v. Chr. verlor das Reich nach der Eroberung durch Pompeius seine Unabhängigkeit. Es existierte dann jedoch als römischer Klientelstaat fort. Die Hasmonäerdynastie verlor infolgedessen im Jahre 37 v. Chr. ihre Macht und Herodes der Große wurde König.
Im Jahre 6 n. Chr. wurde das Königreich durch Kaiser Augustus in die römische Provinz Judäa umgewandelt und verlor endgültig seine Eigenstaatlichkeit.
Die hasmonäischen Herrscher:
- Judas Makkabäus (165–161 v. Chr.)
- Jonathan (161–143 v. Chr.)
- Simon (143–135 v. Chr.)
- Johannes Hyrkanos I. (135–104 v. Chr.)
- Aristobulos I. (104–103 v. Chr.)
- Alexander Jannaios (103–76 v. Chr.)
- Salome Alexandra (76–67 v. Chr.)
- Aristobulos II. (67–63 v. Chr.)
Aufgrund der Neuordnung Palästinas durch Pompeius im Jahr 64 v. Chr. verblieb den Hasmonäern nur noch das religiöse Amt des Hohepriesters:
- Johannes Hyrkanos II. (63–40 v. Chr.)
- Antigonos (40–37 v. Chr.)
Siehe auch
Literatur
- Emil Schürer: Geschichte des jüdischen Volkes im Zeitalter Jesu Christi. Bd I. Leipzig 1901.
