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Feldmoching-Hasenbergl
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Feldmoching und Hasenbergl sind Stadtteile Münchens. Zusammen bilden sie den Stadtbezirk 24 Feldmoching-Hasenbergl, den zweitgrößten Münchens.
Weitere Ortsteile des Stadtbezirks sind Fasanerie, Feldmochinger Anger, Harthof, Lerchenau, Lerchenauer See und Ludwigsfeld.
Inhaltsverzeichnis |
Lage
Der Stadtbezirk umfasst weite Bereiche des Münchner Nordens und liegt in der flachen Münchener Schotterebene, die in vorgeschichtlicher Zeit wegen ihrer Wasserarmut und geringen Fruchtbarkeit für Menschen nur wenig anziehend war.
Geschichte und Beschreibung
(am Fasanerie See)
Um das Jahr 500 wurde Feldmoching von bajuwarischen Siedlern gegründet und entwickelte sich rasch zum Hauptort im heutigen Münchner Norden mit eigener Kirche (um 700) und Amtssitz. Durch die Gründung Münchens und später den Bau von Schloss Schleißheim (1599) verlor Feldmoching seine Bedeutung. 1818 wurde Feldmoching zwar noch eine selbstständige politische Gemeinde. An den Rändern zur Stadt hin entstanden aber allmählich die „Kolonien“ Fasanerie (seit 1897), Lerchenau (seit 1901) und Harthof (seit 1908). 1938 wurde die Gemeinde Feldmoching mit ihrem gesamten Gebiet von den Nationalsozialisten nach München eingemeindet. Im gleichen Jahr wurde die Gemeinde Ludwigsfeld Teil Münchens und ihres 33. Stadtbezirks.
Das Hasenbergl entstand Anfang der 1950er-Jahre. Ersten Eigenheimsiedlungen folgte ab 1960 die „Siedlung am Hasenbergl“. Hier errichteten sieben gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaften, darunter die Neue Heimat, Südhausbau, GWG und Evangelisches Siedlungswerk Sozialwohnungen. Auch später entstanden weitere große Siedlungskomplexe, so in jüngster Zeit an der zu Harthof gehörenden Panzerwiese. Diese Siedlung nennt sich „Nordheide“.
Bis in die 1970er-Jahre mangelte es im Hasenbergl an wichtigen Infrastruktureinrichtungen (Schulen, Kirchen, Verkehrsanbindung), der Stadtteil galt als Arme-Leute-Viertel. Inzwischen sind entsprechende Einrichtungen vorhanden, durch gezielte Nachverdichtungen und Sanierung von bestehenden Gebäuden wurde die Lebensqualität entscheidend gesteigert. Durch den Weiterbau der Münchner U-Bahn von der Innenstadt bis zur S-Bahn in Feldmoching ist die Verkehrsanbindung ideal.
Wappen der ehemaligen Gemeinde Feldmoching
Das Wappen wurde durch das Ministerium des Innern am 30. April 1927 genehmigt.
Beschreibung: Im blauen Feld ein silberner Linksschrägbalken mit einem schwarzen Pflug belegt.
Nach der Eingemeindung Stadt München 1938 besitzt der Stadtrat der Landeshauptstadt München sämtliche Rechte zur Verwendung und Führung des Wappens.
Statistik
(Stand jeweils am 31. Dezember, Einwohner mit Hauptwohnsitz)
| Jahr | Einw. | davon Ausländer | Fläche ha | EW/ha | Quelle mit weiteren Daten |
|---|---|---|---|---|---|
| 2000 | 120.407 | 23.073 (27,9 %) | 2.870,93 | 41 | Statistisches Taschenbuch München 2001. pdf-Download |
| 2001 | 120.896 | 23.240 (27,0 %) | 2.870,93 | 41 | Statistisches Taschenbuch München 2002. pdf-Download |
| 2002 | 121.010 | 23.338 (27,2 %) | 2.870,93 | 41 | Statistisches Taschenbuch München 2003. pdf-Download |
| 2003 | 120.961 | 23.385 (27,3 %) | 2.871,04 | 41 | Statistisches Taschenbuch München 2004. pdf-Download |
| 2004 | 122.958 | 23.420 (28,3 %) | 2.871,03 | 41 | Statistisches Taschenbuch München 2005. pdf-Download |
| 2005 | 123.389 | 24.832 (28,9 %) | 2.871,03 | 42 | Statistisches Taschenbuch München 2006. pdf-Download |
Literatur
Helmuth Stahleder: Von Allach bis Zamilapark. Namen und historische Grunddaten zur Geschichte Münchens und seiner eingemeindeten Vororte. Stadtarchiv München, ed. München: Buchendorfer Verlag 2001. ISBN 3-934036-46-5
Weblinks
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Koordinaten: 48° 12' 40" N, 11° 32' 30" O
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