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Harry Babcock

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Harold "Harry" Stoddard Babcock (* 15. Dezember 1890 in Pelham Manor, New York; † 15. Juni 1965 in Norwalk, Connecticut) war ein US-amerikanischer Leichtathlet. Bei einer Körpergröße von 1,88 m betrug sein Wettkampfgewicht 75 kg.

1911 war Harry Babcock mit 3,86 Metern Weltjahresbester im Stabhochsprung, der inoffizielle Weltrekord von Leyland Scott stand bei 3,93 Meter.

Die offiziellen Weltrekorde wurden erst 1912 eingeführt. Der US-Amerikaner Marcus Wright wurde mit 4,02 Meter, aufgestellt bei den US-Trials, der erste offizielle Weltrekordler. Bei den Olympischen Spielen 1912 reichten Wright aber 3,85 Meter nur zur Silbermedaille. Denn Harry Babcock übersprang 3,95 Meter und gewann Gold. Babcock trat auch im Zehnkampf an, gab aber nach drei Wettbewerben auf.

Harry Babcock hatte einen Abschluss als Ingenieur der Columbia University. Er arbeitete als Holzhändler in Irvington (New York).

Literatur

  • Bill Mallon/Ian Buchanan: Quest for Gold. New York 1984 ISBN 0-88011-217-4
  • Ekkehard zur Megede: The Modern Olympic Century 1896-1996 Track and Fields Athletics. Berlin 1999, publiziert über Deutsche Gesellschaft für Leichtathletik-Dokumentation e. V.


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