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Harald Martenstein

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Harald Martenstein (* 9. September 1953 in Mainz) ist ein deutscher Journalist und Autor.

Leben

Martenstein studierte Geschichte und Romanistik in Freiburg. Von 1981 bis 1988 war er Redakteur bei der Stuttgarter Zeitung und von 1988 bis 1997 Redakteur beim Tagesspiegel in Berlin. Dann übernahm Martenstein für kurze Zeit die Leitung der Kulturredaktion bei der Abendzeitung (AZ) in München, kehrte jedoch wenig später als leitender Redakteur zum Tagesspiegel zurück. Seit 2002 schreibt er die Kolumne „Lebenszeichen“ für die Zeit. In überarbeiteter Form erschienen 50 dieser sprachlichen Kabinettstückchen und satirischen Causerien 2004 in dem Sammelband Vom Leben gezeichnet. Seit 2004 ist Martenstein zudem mit Kolumnen in der GEO kompakt vertreten.

2004 erhielt er den Egon-Erwin-Kisch-Preis für die zweitbeste deutschsprachige Reportage. Es handelte sich dabei um eine Dokumentation über die Erb- und Führungsstreitigkeiten im Frankfurter Suhrkamp Verlag. Diese wurde mangels Kooperationswillen der Verlagschefin auch eine Reportage über investigativen Kultur-Journalismus.

Im Februar 2007 erschien im C. Bertelsmann-Verlag Martensteins Romandebüt mit dem Titel Heimweg. Für die Frankfurter Buchmesse 2007 ist nach Vom Leben gezeichnet ein zweiter Band mit Gesammelten Zeit-Kolumnen angekündigt.

Martenstein lebt mit seiner Frau und seinem 1991 geborenen Sohn in Berlin-Kreuzberg.

Werke (Auswahl)

  • Heimweg. Roman, C. Bertelsmann, München, Feb. 2007, ISBN 978-3-570-00953-6
  • Vom Leben gezeichnet. Tagebuch eines Endverbrauchers. Hoffmann und Campe, Hamburg, August 2004.
  • Wachsen Ananas auf Bäumen? Wie ich meinem Kind die Welt erkläre. Hoffmann und Campe, Hamburg 2001.
  • Spot aus! Licht an! Meine Story, zus. mit Ilja Richter, Hoffmann und Campe, Hamburg 1999.
  • Das hat Folgen. Deutschland und seine Fernsehserien. Reclam, Leipzig 1996.
  • Die Mönchsrepublik. Erotik in der deutschen Politik von Adenauer bis Claudia Nolte. Fannei & Walz, Berlin 1994.

Weblinks

Wikipedia
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