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Hans Schneeberger

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Hans Schneeberger (* 7. Juni 1895 in Brandberg, Tirol, Österreich; † 1970 in Salzburg) war ein österreichisch-deutscher Kameramann und mit Sepp Allgeier und Richard Angst wegbereitender Kameramann des Berg- und Sportfilms.

Er studierte Architektur und arbeitete danach als Skilehrer. 1922 erhielt er eine kleine Schauspielrolle in Das Wunder des Schneeschuhs. Danach ließ er sich von Arnold Fanck an der Kamera ausbilden und arbeitete fortan in über 120 Filmen aus Österreich, Deutschland, Schweiz, Italien und England (bei Alexander Korda) mit. Bedeutung erhielt er vor allem als Kameramann von Arnold Fanck, dessen Filme er fast alle mitgestaltete und filmte, sowie als Mitarbeiter und zeitweiliger Lebensgefährte von Leni Riefenstahl. Bei Aufnahmen im Freien bestand seine Leistung darin, die Natur nicht bloß rein dokumentarisch sondern als Spannungselement in den Film einfließen zu lassen. Hierbei avancierte er zu einem der bedeutendsten Vertreter des impressionistischen Kamerastils im deutschsprachigen Film. Bei Studioaufnahmen wiederum wusste er die Lichteffekte bestmöglich auszunutzen.

Seine besten Leistungen erbrachte er in: Der Berg des Schicksals (1924), Der heilige Berg (1925/1926), Die weiße Hölle vom Piz Palü (1929/1935), Rivalen der Luft (1934), und Das Wunder des Fliegens (1935). Nach 1933 waren seine Arbeiten als Bergkameramann jedoch nur noch selten gefragt und er diente meist nur noch in banalen Unterhaltungsfilmen.

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