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Hans Reichenbach
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Hans Reichenbach (* 26. September 1891 in Hamburg; † 9. April 1953 in Los Angeles) war Physiker, Philosoph und Logiker.
Er studierte in Berlin, München und Göttingen Mathematik, Physik and Philosophie bei Max Planck, Albert Einstein, Arnold Sommerfeld, David Hilbert und Ernst Cassirer. Er promovierte bei Paul Hensel und Emmy Noether.
1926 wurde Reichenbach zum Professor für Philosophie der Physik an der Universität Berlin ernannt, musste jedoch mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 emigrieren. Er ging in die Türkei und erhielt dort eine Professur an der Universität von Istanbul. 1938 ging er in die USA und lehrte bis zu seinem Tod an der University of California, Los Angeles (UCLA).
Reichenbach stand in engem Kontakt und Austausch mit dem Wiener Kreis. Er war ein Verfechter und Bekanntmacher der Relativitätstheorie, sowie der Hauptvertreter des logischen Empirismus in Deutschland (oft auch logischer Positivismus genannt). Zudem konstruierte Reichenbach eine Wahrscheinlichkeitslogik. Zur logischen Beschreibung der Quantenmechanik konstruierte Reichenbach eine dreiwertige Logik (Quantenlogik) mit den Wahrheitswerten wahr, falsch und unbestimmt, die drei Arten der Negation (ausschließende, diametrale und vollständige Negation) und drei Arten der Implikation (Standardimplikation, Alternativimplikation, Quasiimplikation) hat.
Weblinks
- Literatur von und über Hans Reichenbach im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- philosophenlexikon
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Reichenbach, Hans |
| KURZBESCHREIBUNG | Physiker, Philosoph und Logiker |
| GEBURTSDATUM | 26. September 1891 |
| GEBURTSORT | Hamburg |
| STERBEDATUM | 9. April 1953 |
| STERBEORT | Los Angeles |
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