Das Kefk Network Wiki befindet sich im Testbetrieb.


Hans Egon Holthusen

Aus Kefk.

Wechseln zu: Navigation, Suche

Hans Egon Holthusen (* 15. April 1913 in Rendsburg; † 21. Januar 1997 in München) war ein deutscher Dichter.

Zunächst orientierte er sich an Rainer Maria Rilke, später mehr an T. S. Eliot. Bekannt war Holthusen nach 1945 mit Gottfried Benn.

In den Jahren 1968 bis 1974 war er amtierender Präsident der Bayerischen Akademie der Schönen Künste.

Der Titel seiner Essay-Sammlung "Der unbehauste Mensch" (1951) wurde zum Schlagwort zur Bezeichnung der existentiellen, insbesondere geistigen, Verfasstheit des Menschen, wie sie in Literatur und Kunst der Moderne dargestellt wird, deren endgültigen Beginn Holthusen, u.a. im Rückgriff auf die Werke Rilkes und Kafkas, auf das Jahr 1910 ansetzt.

Werke

  • Hans Egon Holthusen, Der unbehauste Mensch. Motive und Probleme der modernen Literatur, München (Piper) 1951
  • Hans Egon Holthusen, Gottfried Benn: Leben, Werk, Widerspruch. 1886 - 1922, Stuttgart (Klett-Cotta) 1986.

Literatur

  • Bernd Wildermuth, in: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon, B.2 (1990), Sp. 1009-1010 (online)

Weblinks

Persönliche Werkzeuge
Andere Sprachen