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Hammersbach (Hessen)
Aus Kefk.
| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
| Bild:Wappen Hammersbach (Hessen).svg |
| |
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Hessen | |
| Regierungsbezirk: | Darmstadt | |
| Landkreis: | Main-Kinzig-Kreis | |
| Koordinaten: | Koordinaten: 50° 13′ N, 8° 59′ O50° 13′ N, 8° 59′ O | |
| Höhe: | 135 – 160 m ü. NN | |
| Fläche: | 20,15 km² | |
| Einwohner: | 4749 (29. Juni 2005) | |
| Bevölkerungsdichte: | 236 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 63546 (alt: 6451) | |
| Vorwahl: | 06185 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MKK , alt: HU | |
| Gemeindeschlüssel: | 06 4 35 013 | |
| Gemeindegliederung: | 3 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Köbler Weg 44 63546 Hammersbach | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Michael Göllner (SPD) | |
Hammersbach ist eine Gemeinde im Main-Kinzig-Kreis am nordöstlichen Rand des Ballungsraumes Frankfurt Rhein-Main im Osten von Hessen. Sie liegt in der südlichen Wetterau etwa 15 km nördlich von Hanau.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie
Nachbargemeinde und -kreise
Hammersbach grenzt im Norden an die Gemeinde Limeshain und die Stadt Büdingen (beide Wetteraukreis), im Osten an die Gemeinde Ronneburg, im Süden an die Gemeinde Neuberg, im Südwesten an die Stadt Bruchköbel sowie im Westen an die Stadt Nidderau.
Gemeindegliederung
Hammersbach besteht aus den Ortsteilen Langen-Bergheim und Marköbel sowie dem Weiler Hirzbach und der Domäne Baiersröder Hof.
Geschichte
Urkundliche Erwähnung fand der Ortsteil Marköbel als "cavilla" im Jahr 839. Langen-Bergheim wurde erstmals als "bercheim" im Jahr 1057 erwähnt. Die älteste urkundliche Erwähnung von Hirzbach als "hirzbach" stammt aus dem Jahr 1128. Baiersröderhof wurde als "allodium rode" im Jahr 1139 erwähnt. Archäologische Funde im Gemeindegebiet von der Jungsteinzeit über die Hallstattzeit bis zur keltischen Latenezeit (ca. 5000 bis 50 Jahre vor Chr.) weisen auf eine deutlich frühere Besiedlung hin. Auch die Römer errichteten auf dem Gebiet Marköbels ein Kastell der Größe der Saalburg, durch das der Krebsbachübergang durch den Limes überwacht wurde.
Hammersbach entstand 1970 im Rahmen der hessischen Gebietsreform durch den Zusammenschluss der Dörfer Marköbel mit Hirzbach und der Staatsdomäne Baiersröderhof aus dem Altkreis Hanau und Langen-Bergheim (bis zum Jahr 1820 Bergheim) aus dem Altkreis Büdingen. Namensgeber der Stadt ist der gleichnamige Bach, der in der Gemarkung Langen-Bergheim entspringt und im Ortsteil Marköbel in den Krebsbach mündet.
Religionen
Marköbel und Langen-Bergheim haben jeweils eine evangelische Kirche. Während Marköbel zur Landeskirche Kurhessen-Waldeck mit Sitz in Kassel gehört, gehört Langen-Bergheim zur Landeskirche von Hessen-Nassau mit Sitz in Darmstadt.
Einwohnerentwicklung
Seit dem 2. Weltkrieg hat sich die Einwohnerzahl verdoppelt.
Politik
Gemeindevertretung
Die Kommunalwahl am 26. März 2006 lieferte folgendes Ergebnis:
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2006 | Sitze 2006 | % 2001 | Sitze 2001 | |
| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 36,6 | 8 | 31,2 | 7 |
| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 56,5 | 13 | 54,4 | 13 |
| FDP | Freie Demokratische Partei | 6,9 | 2 | 6,2 | 1 |
| BBH | Bürgerblock Hammersbach | – | – | 8,3 | 2 |
| gesamt | 100,0 | 23 | 100,0 | 23 | |
| Wahlbeteiligung in % | 54,3 | 61,8 | |||
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
- Historisches Rathaus in Marköbel (von 1686)
- Ober- und Untertor mit Teilen der mittelalterlichen Wehrmauer
- Antoniterkapelle (Hirzbach)
Öffentliche Einrichtungen
- zwei Kindergärten
- eine Grundschule (Astrid-Lindgren-Schule)
Weblinks
- Offizielle Website
- Links zum Thema „Hammersbach“ im Open Directory Project
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