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Marschlande
Aus Kefk.
| Basisdaten Marschlande | |
|---|---|
| Staat: | Deutschland |
| Bundesland: | Hamburg |
| Bezirk: | Hamburg-Bergedorf |
| Ortsamtsbereich: | Vier- und Marschlande |
| Vorwahl: | 040 |
| Kfz-Kennzeichen: | HH
|
Zu den Marschlanden gehören die 7 Hamburger Stadtteile:
- Allermöhe , Billwerder , Moorfleet , Ochsenwerder , Reitbrook , Spadenland und Tatenberg .
Inhaltsverzeichnis |
Geographie
Wie die Vierlande gehören die Marschlande zu den Flussinseln im Urstromtal der Elbe . Im Gegensatz zu den Vierlanden ist der Boden jedoch sandig und daher weniger zur Landwirtschaft geeignet. Erste Eindeichungen wurden im 12. Jahrhundert vorgenommen.
Stadtteile
Allermöhe
Dieses ehemalige Obstanbaugebiet wird in eine Wohnsiedlung umgewandelt:
Neuallermöhe-Ost (Stadtteil Bergedorf) und Neuallermöhe-West (Stadtteil Allermöhe)
- siehe dazu Artikel: Hamburg-Allermöhe
Billwerder und Moorfleet
| Basisdaten Billwerder | |
|---|---|
| Staat: | Deutschland |
| Fläche: | 9,5 km² |
| Einwohner: | 1275 (2003) |
| Bevölkerungsdichte: | 135 Einwohner je km² |
| Geografische Lage: | 53° 30' n. Br. , 10° 14' ö. L. |
| Basisdaten Moorfleet | |
|---|---|
| Staat: | Deutschland |
| Fläche: | 4,3 km² |
| Einwohner: | 1107 (2003) |
| Bevölkerungsdichte: | 259 Einwohner je km² |
| Geografische Lage: | 53° 30' n. Br. , 10° 14' ö. L. |
Infrastruktur
- 1924 bis 1984 war in Moorfleet ein Chemiewerk der Firma Boehringer Ingelheim. Das Pestizid Lindan wird seitdem in Deutschland nicht mehr hergestellt.
- Anfang der 1990er Jahre entstand hier ein Containerterminal der Deutschen Bahn.
- Die Bundesautobahn 1 unterquert die Bahnanlagen in einem 243 m langen Tunnel. In Moorfleet befindet sich das Autobahndreieck Hamburg-Südost, an dem die Bundesautobahn 25 abzweigt.
- Seit 1934 befindet sich hier der Rundfunksender Billwerder-Moorfleet. Dessen längster Sendemast ist mit 304 m das höchste Bauwerk in Hamburg.
Autobahn
"Hamburg-Moorfleet" ist eine Anschlussstelle der BAB 1 und speziell für die Industrie gefertigt worden.
Schienenverkehr
- Der S-Bahnhof „Billwerder-Moorfleet“
Die Station Billwerder-Moorfleet wurde am 7. Mai 1842 als Bedarfshaltepunkt der Hamburg-Bergedorfer Eisenbahn eröffnet. Der S-Bahnbetrieb mit Gleichstromzügen begann am 1. Juni 1958. Die Hamburger Marschbahn kreuzte hier im rechten Winkel von 1928 bis 1952 auf der Strecke von Billbrook nach Zollenspieker .
Hh-mittlererlandweg.jpg
Das heute funktionslose Bahnhofsgebäude |
Hh-mittlererlandweg-bsteig.jpg
Die neuen Seitenbahnsteige |
Weblinks
- Billwärder Recht (Niederdeutsch)
Ochsenwerder
| Basisdaten Ochsenwerder | |
|---|---|
| Staat: | Deutschland |
| Fläche: | 14,1 km² |
| Einwohner: | 2288 (2003) |
| Bevölkerungsdichte: | 163 Einwohner je km² |
| Geografische Lage: | 53° 30' n. Br. , 10° 14' ö. L. |
Geschichte
Am 23. April 1395 wurde Ochsenwärders an die Stadt Hamburg verkauft. Der Vorbesitzer war der Graf von Holstein.
Bauwerke
Die 1673/74 erbaute Kirche St. Pankratius. Sie steht unter Denkmalschutz. Der Orgelbauer Arp Schnitger erstellte die Orgel in den Jahren 1707/08.
Weblinks
Reitbrook
| Basisdaten Reitbrook | |
|---|---|
| Staat: | Deutschland |
| Bundesland: | Hamburg |
| Bezirk: | Hamburg-Bergedorf |
| Fläche: | 6,9 km² |
| Einwohner: | 501 (2003) |
| Bevölkerungsdichte: | 72 Einwohner je km² |
| Geografische Lage: | 53° 30' n. Br. , 10° 14' ö. L. |
In Reitbrook bestimmen Milchhöfe und Getreideanbau das Bild. Durch den sandigen Marschboden ist der Anbau von Gemüse hier nicht möglich.
Geschichte
Zwischen 1202-27 gehörte Reitbrook zu Dänemark und fiel danach mit den Marschlanden an Holstein. In der Mitte des 14.Jh. geht Reitbrook teilweise in den Besitz des Klosters Reinbek über. 1724 verpfändete Herzog Karl Friedrich Reitbrook für zwanzig Jahre an Hamburg. Sein Sohn Karl Peter Ulrich löst das Gebiet jedoch rechtzeitig wieder aus.
Im Rahmen des "Gottorper Vergleich" geht Reitbrook 1768 in Hamburger Eigentum über.
Bauwerke
- Reitbrooker Mühle nahe der Dove Elbe.
Weblink, Quellen
Spadenland
| Basisdaten Spadenland | |
|---|---|
| Staat: | Deutschland |
| Bundesland: | Hamburg |
| Bezirk: | Hamburg-Bergedorf |
| Fläche: | 3,4 km² |
| Einwohner: | 451 (2003) |
| Bevölkerungsdichte: | 133 Einwohner je km² |
| Geografische Lage: | 53° 30' n. Br. , 10° 14' ö. L. |
Weblink
Tatenberg
| Basisdaten Tatenberg | |
|---|---|
| Staat: | Deutschland |
| Bundesland: | Hamburg |
| Bezirk: | Hamburg-Bergedorf |
| Fläche: | 3,1 km² |
| Einwohner: | 486 (2003) |
| Bevölkerungsdichte: | 157 Einwohner je km² |
| Geografische Lage: | 53° 30' n. Br. , 10° 14' ö. L. |
Tatenberg wurde 1315 erstmals urkundlich unter dem Namen "Tadekenberghe" erwähnt. Es war bis 1630 getrennt von Ochsenwerder bedeicht, da ein Nebenarm der Bille, der Binnen Rehden, die Orte voneinander trennte. Der Ortsname könnte auf einen früheren Lagerplatz von nomadisierenden Zigeunern hinweisen. Im norddeutschen Raum gab es seit dem Mittelalter abseits der Städte Plätze mit der Bezeichnung Taternberg , Taternhorst, Taternpfahl. Tatern für Zigeuner leitet sich ab von Tartaren , für die diese Bevölkerungsgruppe damals gehalten wurde.
Bauwerke
Schleuse Tatenberg , sie stellt die Verbindung zur Dove Elbe her.
Moorwerder
Moorwerder, westlich der Norderelbe an der Südostspitze der Insel Wilhelmsburg gelegen, ist heute Teil des gleichnamigen Stadtteils. Es gehört jedoch zum Kirchspiel Ochsenwerder und wurde als Teil der Marschlande bezeichnet, da es bis zum Zusammenschluss von Hamburg und Harburg-Wilhelmsburg von Bergedorf verwaltet wurde.
Weblink Moorwerder
Siehe auch
Weblinks
Allermöhe | Altengamme | Bergedorf | Billwerder | Curslack | Kirchwerder | Lohbrügge | Moorfleet | Neuengamme | Ochsenwerder | Reitbrook | Spadenland | Tatenberg
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