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Hamburg-Jenfeld

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Basisdaten
Bundesland: Hamburg
Bezirk: Wandsbek
Fläche: 5,0 km²
Einwohner: 25.212 (2003)
Bevölkerungsdichte: 5.138 Einwohner je km²
Kfz-Kennzeichen: HH

Jenfeld ist ein Stadtteil von Hamburg im Bezirk Hamburg-Wandsbek.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Das Dorf Jenfeld wurde 1304 erstmalig urkundlich erwähnt. Ab Mitte des 14. Jahrhunderts gehörte es zum Kloster Reinbek. Als im Zuge der Reformation der Klosterbesitz aufgelöst wurde, kam das Dorf 1529 wieder in landesherrlichen Besitz und wurde dem Amt Reinbek zugeordnet.

Nach der Annexion Schleswig-Holsteins durch Preußen 1867 wurde Jenfeld dem neu gegründeten Kreis Stormarn zugeordnet. Mit Einführung der preußischen Kommunalverfassung 1889 kam es zum Amtsbezirk Barsbüttel. 1927 wurde Jenfeld in die Stadt Wandsbek eingemeindet. Jenfeld beherbergte von 1933 an drei Kasernen, die Douaumont-, Lettow-Vorbeck- und v. Estorff-Kaserne. Diese sind heute teilweise zu Wohngebieten oder der Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr umgebaut worden. 1937 kam Jenfeld mit Wandsbek aufgrund des Groß-Hamburg-Gesetzes zu Hamburg.

Einwohnerentwicklung

  • 1900: 424
  • 1925: 765
  • 2002: 25.816


Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Jenfeld verfügt über eine Autobahnauffahrt zur BAB 24.

Diverse Buslinien des HVV verbinden Jenfeld mit der Innenstadt, Wandsbek-Markt, Farmsen, Rahlstedt, Barsbüttel sowie Billstedt.

Nächst gelegene Bahnhöfe sind:

  • Hamburg-Wandsbek sowie Hamburg-Tonndorf (früher Wandsbek-Ost) der Regionalbahn (R10)
  • U-Bahn Wandsbek-Markt sowie U-Bahn Farmsen (U1)
  • U-Bahn Billstedt (U3)

Von 1954 bis 1960 verkehrte die Linie 16 der Straßenbahn zwischen Wandsbek-Markt und Jenfeld.

Bildung

Auf der Otto-Hahn-Gesamtschule können alle Schulabschlüsse erworben werden. Im Denksteinweg gibt es eine Haupt- und Realschule, in der Charlottenburger Straße und der Oppelner Straße je eine Grund-, Haupt- und Realschule. In der Jenfelder Straße und im Öjendorfer Damm bestehen Grundschulen. Eine Sonderschule für geistig behinderte Kinder gibt es im Bekkamp.

Für Soldaten der Bundeswehr besteht in Jenfeld die Helmut-Schmidt-Universität der Bundeswehr.

Kinder- und Jugendeinrichtungen

Im Januar 2006 eröffnete das christliche Kinder- und Jugendwerk das Kinder- und Jugendzentrum "Die Arche". Derzeit ist die Arche im Gemeindehaus der Jenfelder Friedenskirche untergebracht, ein Neubau ist jedoch in Planung.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Sport

In Jenfeld hat 2001 der Hamburger Fußball-Verband seinen Sitz und betreibt dort auch seine Sportschule. Die Einrichtungen (Sporthalle, Kunst- und Naturrasenplatz) stehen zeitweise auch den örtlichen Vereinen zur Verfügung.

Zentraler Platz

Im Denksteinweg / Bei den Höfen wurde im September 2003 der symbolische Grundstein für den „zentralen Platz Jenfeld“ gelegt. Zentrum des zentralen Platzes ist der vorhandenen Denkstein mit seinen umgebenden 3 Eichen. Zur 700 Jahresfeier von Jenfeld im Sommer 2004 erstrahlte der neu geschaffene verkehrsberuhigte Bereich mit seinen angrenzenden Häusern in neuem Glanz.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter Jenfelds

  • Pop-Sternchen Jasmin Wagner (Blümchen) wuchs in Jenfeld auf und verblieb trotz ihres Erfolges gemeinsam mit ihrer Mutter zunächst in Jenfeld-Ost und wohnt jetzt in St.Georg.
  • Musikproduzent, Rapper und Sänger Toni Cottura ist in Jenfeld aufgewachsen.

Allgemeines

Teile Jenfelds gelten als sozialer Brennpunkt. Während in West-Jenfeld mit der Universität der Bundeswehr, den Einfamilienhäusern und einem Alten-/Pflegeheim „Alt-Jenfeld“ noch erkennbar ist, wird Jenfeld-Ost durch Sozialwohnungen aus den 70er Jahren geprägt. Die Arbeitslosigkeit ist überdurchschnittlich hoch und die Kriminalität ist im Verhältnis zu Wandsbek höher, aber zu Hamburg gesehen geringer.

Mittelpunkt und Trennlinie Jenfelds ist mittlererweile das Jenfelder Einkaufszentrum Jen, in dem verhältnismäßig viel Sicherheitspersonal für Ordnung sorgt.

Bundesweit geriet Jenfeld jüngst in die Schlagzeilen, als der Fall der kleinen Jessica bekannt wurde, deren Eltern sie verhungern ließen.

Siehe auch

Weblinks

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Wikipedia
Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Hamburg-Jenfeld, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
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