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Hamburg-Groß Flottbek
Aus Kefk.
| Basisdaten | |
|---|---|
| Bundesland: | Hamburg |
| Bezirk: | Altona |
| Fläche: | 2,4 km² |
| Einwohner: | 10826 (2005) 10905 (2003)
|
| Bevölkerungsdichte: | 4485 Einwohner je km² (2005) (2003: 4517)
|
| Vorwahl: | 040 |
| Kfz-Kennzeichen: | HH
|
Hamburg-Groß Flottbek ist ein Stadtteil der Freien und Hansestadt Hamburg. Er ist ein Teil des Bezirks Altona und der Elbvororte.
Der Stadtteil ist wesentlich von Wohngebieten geprägt und hat sich aus einer ursprünglich dörflichen Struktur heraus zu einem von vielen Stadtteilen Hamburgs entwickelt.
Der Name leitet sich von der Flottbek ab, einem südwärts zur Elbe fließenden Bach.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie
Ausdehnung des Stadtgebiets, Nachbarstadtteile
Im Bereich Altona ist Groß Flottbek sehr zentral gelegen. In Bezug auf seine Fläche ist Groß Flottbek als ein eher kleiner Stadtteil Hamburgs einzustufen. Westlich schließt sich an Groß Flottbek Osdorf an, nördlich und östlich Bahrenfeld sowie südlich, z. T. abgegrenzt durch die S-Bahnverbindung, Othmarschen.
Geschichte
Die erste urkundliche Erwähnung von Klein und Groß Flottbek (plattdeutsch: Lütten un Groten Flöbbeek) ist auf das Jahr 1305 datiert. Daraus resultiert die 700-Jahr-Feier im Stadtteil im Sommer 2005. Großflottbeck (wie es sich noch Anfang des 20. Jahrhunderts schrieb) gehörte zunächst zur Grafschaft Stormarn, ab 1304 bzw. 1307 zur Grafschaft Holstein-Pinneberg, die ab 1640 in Personalunion von den dänischen Königen regiert wurde, und fiel 1866 an Preußen. 1927 wurde die selbständige pinnebergische Landgemeinde durch das Groß-Altona-Gesetz zum Vorort der Großstadt Altona/Elbe und ging 1938 zusammen mit Altona in Hamburg auf.
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Bauwerke
In Groß Flottbek finden sich in erster Linie größere Einzelhäuser und Reihenhaussiedlungen. Hieran lässt sich erkennen, dass in diesem Stadtteil das Durchschnittseinkommen vergleichsweise hoch liegt.
Nennenswerte Objekte sind ferner
- die von Raabe & Wöhlecke entworfene Flottbeker Kirche,
- die Schulen am Windmühlenweg und in der Straße Röbbek (1874,1898/99 und 1905 erbaut).
- sowie mehrere Reetdachhäuser, die noch die ehemals dörfliche Struktur erahnen lassen.
Kirchen
Außer der vorstehend genannten Flottbeker Kirche liegen an der Ebertallee noch die evangelische Melanchthonkirche und die katholische St.Paulus-Augustinus-Kirche.
Wirtschaft und Infrastruktur
Verkehr
Ansässige Unternehmen
Groß Flottbek ist Heimat vieler Restaurants und 51 ansässiger Handwerksbetriebe (Stand: 2003). Gegenüber 2002 hat die Zahl der Handwerksbetriebe um 7 abgenommen. Der Wochenmarkt, kleinere Geschäfte und einige Supermärkte sind weitere Bestandteile des Groß Flottbeker Wirtschaftsgeschehens. Die Waitzstraße am S-Bahnhof Othmarschen ist eine gediegene und teure Einkaufsstraße.
Bildung
In Groß Flottbek befindet sich lediglich eine Grundschule (im Windmühlenweg) mit 376 Schülern (2005), außerdem eine berufsbildende Schule in den Gebäuden des ehemaligen Ernst-Schlee-Gymnasiums am Ohlenkamp. Weiterführende Schulen hat der Stadtteil nicht mehr; dies ist begründet durch die Tatsache, dass in den Nachbarstadtteilen diverse Schulen vorhanden sind (z. B. neun in Osdorf, sieben in Othmarschen). In der Ebertallee gibt es zudem das Johannes-Brahms-Konservatorium. Wegen der stadtnahen, aber grünen Lage beliebt sind die drei Studentenwohnheime am Kalckreuthweg bzw. in der Kaulbachstraße.
Sport
Mit dem Großflottbeker THGC (Tennis, Hockey, Golf), der Großflottbeker Spielvereinigung (GFSV v. 1912 e. V.) und dem TV Groß-Flottbek sind auch drei Sportvereine im Stadtteil ansässig bzw. tragen dessen Namen.
Siehe auch
Literatur
- Martin Wendt u. a.: 700 Jahre Flottbek - Eine Chronik. Hamburg 2005 (Herausgeber: SPD Flottbek-Othmarschen)
Weblinks
Altona-Altstadt | Altona-Nord | Bahrenfeld | Blankenese | Groß Flottbek | Iserbrook | Lurup | Nienstedten | Osdorf | Othmarschen | Ottensen | Rissen | Sülldorf
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