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Hamadan (Provinz)

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Lage der Provinz Hamadan im Iran

Hamadan (persisch: استان همدان

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Dieses Dokument entstammt in seiner ersten oder einer späteren Version der deutschsprachigen Wikipedia. Es ist dort zu finden unter dem Stichwort Hamadan_%28Provinz%29, die Liste der bisherigen Autoren befindet sich in der Versionsliste; die Originalfassung kann dort auch bearbeitet werden. Alle Texte der Wikipedia und ihre Derivate stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation.
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) ist eine Provinz im Nordwesten des Iran. Die Hauptstadt heißt ebenfalls Hamadan. Sie ist 19.546 km² groß und hat 1,7 Millionen Einwohner. Die Bevölkerung setzt sich aus verschiedenen ethnischen Gruppen zusammen, u. a. Kurden, Luren, Perser sowie Aserbaidschaner.

Neben der Stadt Hamadan liegen die Städte Twiserkan, Nahavend, Malayer, Assad Abad, Bahar, Razan und Kabudrahang in der Provinz Hamadan.

Landkreise

Aufgelistet sind die Landkreise mit Fläche und Einwohner:

Name Fläche in km² Einwohnerzahl
Assad Abad 1.411 108.500
Bahar 1.321 150.500
Hamadan 4.161 512.500
Kabudrahang 3.855 154.500
Malayer 3.301 294.500
Nahavand 1.487 181.500
Razan 2.548 131.500
Twiserkan 1.458 126.500
Gesamt 19.545 1.660.000

Geschichte

In Neu-assyrischer Zeit gehörte Hamadan zum Königreich der Mannäer. Auch die Hauptstadt der Meder, Ekbatana liegt bei dem heutigen Hamadan. Nach den Medern und Persern beherrschten die Makedonen Hamadan. Nach der Gründung des Partherreiches wurde die Stadt zur Sommerresidenz der parthischen Könige. Auch die Sassaniden benutzten die Stadt als Residenz. Im Jahre 642 fand bei Nehawend die Entscheidungsschlacht zwischen den Sassaniden und den eindringenden Arabern statt. Mit der Niederlage der Sassaniden begann die Islamisierung des Iran.

Nach den arabischen Kalifen beherrschten die Bujiden diese Gegend. Im 11. Jahrhundert machten die Seldschuken Hamadan anstelle von Bagdad zu ihrer Hauptstadt. Hamadan wurde unter Timur Lenk zerstört. Als das Safawidenreich gegründet wurde, erlebte die Region einen Aufschwung. Die Osmanen, die ewigen Rivalen der Safawiden, eroberten im 18. Jahrhundert die Gegend. Allerdings mussten sie sich nach einer Niederlage gegen Nadir Schah wieder zurückziehen. Seitdem blieb Hamadan im Besitz der Perser. Bedeutung erlangte die Region auch durch ihre Lage an der Seidenstraße.

Weblinks

Koordinaten: 34° 55' 2" N, 48° 34' 30" O

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