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Ammendorf
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Ammendorf ist ein Stadtteil im Süden der Stadt Halle (Saale). Ammendorf war eine eigenständige Stadt, Stadtrecht seit 1937, bis zur Eingemeindung am 1. Juli 1950. Bei der Eingemeindung hatte Ammendorf ca. 21.000 Einwohner und eine Fläche von ca 1935 ha.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte
Die ersten Nachweise einer Besiedlung des Gebietes stammen aus der Jungsteinzeit. Die erste urkundliche Erwähnung 1214 im Urkundenbuch der Stadt Halle.
Ammendorf hat eine große Bedeutung bei der Industrialisierung der Stadt Halle. Frühzeitig begann die Nutzung der Braunkohle, welche in Ammendorf abgebaut wurde. Später dann Industrieansiedlungen der Chemischen Industrie und des Maschinenbaus. Am bekanntesten war der Waggonbau, gegründet als Waggonfabrik 'Gottfried Lindner AG'. Nach 1945 bis 1990 wurden hier insbesondere Breitspurpersonenwagen (so genannte Weitstreckenwagen) für die Sowjetische Staatsbahn (SZD) und andere Waggons für andere Eisenbahngesellschaften hergestellt. Der zuletzt zur Bombardier-Gruppe gehörende Betrieb wurde Ende 2005 geschlossen.
Sonstiges
Auf dem Gelände von Ammendorf, auf dem Gutshof von Beesen, wurde 1594 eine Brauerei errichtet. Das Braumalz lieferte die Böllberger Mühle. Das Bier hieß 'Broihan' und wurde in der Ammendorfer 'Broihanschenke' verkauft.
Weblinks
Literatur
Ammendorf Von den Anfängen bis zur Gegenwart, Wolfgang Engel, 2. Auflage 2001
Koordinaten: 51,42513° N, 11,98519° O
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