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Hahnenkamm (Altmühltal)

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Der Hahnenkamm ist als nördlicher Ausläufer Teil der Fränkischen Alb. Das Mittelgebirge wird westlich vom Nördlinger Ries und östlich von der Altmühl begrenzt. Der fließende Übergang von Alb auf Hahnenkamm verläuft ungefähr auf Höhe der Ortschaften Wemding - Wolferstadt - Treuchtlingen. Von der Altmühl erhebt sich der Hahnenkamm etwa 200 Höhenmeter über den Talgrund. Der höchste Berg des Hahnenkamms ist der Hesselberg mit 689 Metern über NN, der jedoch weitab der eigentlichen Hahnenkamm-Kette liegt und deswegen als Solitärberg gilt. Weitere herausragende Berge sind der Spielberg und der Gelbe Berg, die Gelbe Bürg.

Der Hahnenkamm ist circa 30 Kilometer lang. Er besteht im wesentlichen aus Jura-Kalk. Er ist teilweise mit Laubwald bewachsen. Der Hahnenkamm ist Teil des Naturparks Altmuehltal. Der höchste bewohnte Ort am Hahnenkamm und zugleich der höchste in Mittelfranken ist Auernheim mit 634 Metern über NN.

Der Hahnenkamm wird hauptsächlich landwirtschaftlich und touristisch genutzt. Eine zur Stärkung der dortigen Wirtschaft in den 1970er Jahren gebaute Bundeswehr-Kaserne (Hahnenkamm-Kaserne) wurde im Zuge der Bundeswehrreform 2003 geschlossen. Ebenfalls aus dieser Zeit stammt der, zur Stärkung des Tourismus, künstlich angelegte Hahnenkamm-See bei Hechlingen.

Inhaltsverzeichnis

Sehenswürdigkeiten am Hahnenkamm

Orte im und am Hahnenkamm

Wanderwege

  • Main-Donau-Weg
  • Frankenweg
  • Westlicher Albrand-Weg
  • Waldlehrpfad Roter Berg
    • Parkplatz Roter Berg bei Hechlingen
  • Geologischer Pfad
    • Parkplatz am Hahnenkammsee bei Hechlingen am See

Literatur

  • Schmidt-Kaler, Hermann
    • VOM NEUEN FRÄNKISCHEN SEENLAND ZUM HAHNENKAMM UND HESSELBERG
      • Der Weißjura-Ausläufer des Hahnenkammes und der Weißjura-Zeugenberg des Hesselbergs werden behandelt.
      • Wanderungen in die Erdgeschichte, Band 3 1991. 80 Seiten, 2 farb. geol. Karten, 66 Abb., 8 Farbtafeln, pbk.

Links

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Koordinaten: 49° 00′ N, 10° 45′ O

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