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Hüllkurvendetektor

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Ein Hüllkurvendetektor, auch Hüllkurvendemodulator oder inkohärenter Demodulator genannt, ist ein Demodulator für amplitudenmodulierte Signale. Mit einfachen Hüllkurvendetektoren wurden die ersten drahtlosen Radioempfangsgeräte, die Detektorempfänger, in der Nachrichtentechnik realisiert.

Eine solche Detektor-Schaltung wird im einfachsten Fall mittels einer Diode als Gleichrichter für das Eingangssignal mit nachfolgendem Tiefpass zur Entfernung des hochfrequenten Trägersignals ausgeführt. Als Ergebnis hat man wieder das ursprüngliche Modulationssignal wie zum Beispiel Sprache, Musik oder Morsezeichen am Ausgang der Schaltung verfügbar.

Als erstes Gerät zur Gleichrichtung/Filterung diente der Metallfritter der 1906 durch den von H. H. C. Dunwoody entwickelten Gleichrichter für Funkempfänger (Kristalldetektor) in Kombination mit nachgeschalteten Kondensatoren als Tiefpassfilter abgelöst wurden.

Hüllkurvendetektoren finden sich unter anderem dort wo ein niederfrequentes Nutzsignal von einem höherfrequenten Trägersignal isoliert werden muss (zb. bei Synthesizern und Analysegeräten). Heute werden diese Detektoren mit erweiterter Funktionalität mittels eines DSP als Integrierte Schaltung ausgeführt.

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