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Höhere Mathematik
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Die Bezeichnung Höhere Mathematik kommt aus dem Sprachgebrauch der Hochschulen und umfasst (ohne scharf definiert zu sein) jene Teilgebiete der Mathematik, die als mathematische Grundlagen in den natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studienrichtungen der Universitäten und Hochschulen gelehrt werden, aber nur überblicksweise an Mittelschulen. Die weitergehenden Inhalte des Mathematikstudiums und der mathematischen Forschung werden hingegen nicht als höhere Mathematik bezeichnet.
Bedeutung
Die höhere Mathematik gilt als "Sprache" der Fachwissenschaften zur Beschreibung von naturgesetzlichen Vorgängen in der Umwelt und als vorzügliches Mittel, um das exakte Denken zu schulen.
Daher steht sie in Universitätsstudien traditionell am Beginn des Curriculums - im Gegensatz etwa zu den Fachhochschulen, wo manche Teile nicht oder als spätere Vertiefung angeboten werden.
Gliederung
Beispielsweise gliederte sich vor 30 Jahren das Vieweg-Handbuch "Höhere Mathematik" folgendermaßen:
- Analytische Geometrie in der Ebene
- Analytische Geometrie im Raum
- Grundbegriffe der mathematischen Analysis
- Differentialrechnung
- Integralrechnung
- Ebene und räumliche Kurven
- Unendliche Reihen
- Differential- und Integralrechnung für Funktionen mehrerer Variabler
- Differentialgleichungen.
Dazu kämen heute zumindest Kapitel über lineare Algebra (Matrizen, Tensorrechnung) und evtl. eine Einführung in Computeralgebrasysteme.
