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Häufigkeitszahl
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Die Häufigkeitszahl (seltener: Häufigkeitsziffer; abgekürzt: HZ) bezeichnet das relative Vorkommen eines Ereignisses oder eines Merkmals in Bezug zu der jeweils gewählten Bevölkerungsgruppe. Dabei ist unerheblich, ob das Merkmal von einer Person getragen wird oder das Ereignis von einer Person verursacht wird, die zur Bevölkerungsgruppe gehört oder nicht.
In der Kriminologie wird die Häufigkeitszahl als Gradmaß für die Zahl der polizeilich registrierten Delikte je 100.000 Einwohner bezeichnet. Dabei wird in der Regel nur auf die Bevölkerung im Alter ab 8 Jahren Bezug genommen. Im Sprachgebrauch wird diese Zahl dann auch als "Kriminalitätsbelastungszahl" bezeichnet. Die Zahl der registrierten Tatverdächtigen je 100.000 Einwohner der jeweiligen Nationalität, Alters- oder Geschlechtsgruppe wird als "Tatverdächtigenbelastungszahl" bezeichnet.
Bei Opfern wird von der "Opfergefährdung" oder auch Opferzahl für die Anzahl der Opfer je 100.000 Einwohner der jeweiligen Gruppe gesprochen.
