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Hämine
Aus Kefk.
Bild:Heme.svg Hämine sind Derivate des Häms mit einem Eisen-Ion in der Oxidationsstufe +III. Als axiale Liganden besitzen die Hämin-Komplexe Chlorid-Ionen und Wassermoleküle.
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Geschichte
1853 kristallisierte Ludwig Teichmann erstmals Hämin aus Blut.[1] Für die Synthese des Hämins erhielt der deutsche Chemiker Hans Fischer 1930 den Nobelpreis für Chemie.
Eigenschaften
Hämin b, Summenformel C34H32ClFeN4O4, bildet längliche, dünne Plättchen oder charakteristisch abgeschrägte Prismen, die in Durchsicht braun, bei Auflicht stahlblau glänzend erscheinen. Hämin a bildet grüne Kristalle.
Hämine sind in Wasser und verdünnten Säuren unlöslich, in starken organischen Basen dagegen lösllich. In anorganischen Basen geht Hämin in Hämatin über.
Herstellung
Hämin b entsteht aus Hämoglobin beim sogenannten Teichmann-Test mit Kochsalz und Eisessig zum Nachweis von Blutspuren.
Verwendung
Hämin-Arginat wird als Medikament zur Behandlung akuter Schübe der Porphyrie eingesetzt.
Literatur
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